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12. März 2012: Buchpräsentation: Ich war der «Trämlergeneral»

Alfred Traber: Ich war der "Trämlergeneral". Rückblick auf mein Leben

Alfred Traber (1884-1970) war Sozialdemokrat, Präsident und Sekretär der Gewerkschaft der "Trämler" und Abstinent. Als Zürcher Polizeivorstand blieb er seinen radikalen Auffassungen treu und weigerte sich im Sommer 1919, die Polizei gegen Demonstranten einzusetzen.
Traber verfasste den "Rückblick auf mein Leben" zwischen 1959 und 1961. Es ist der Rechenschaftsbericht eines Mannes, der sich in vielem in Frage gestellt sieht und der darum nochmals aussprechen will, dass er richtig gedacht und gehandelt hat.
Der Buchgestalter und Autor Mario Florin hat die Lebenserinnerungen des ungewöhnlichen und eigenwilligen Zürcher Stadtrats, Gewerkschafters und Schriftstellers Alfred Traber zu einem spannenden Buch verdichtet.

An der Vernissage sprechen: Corine Mauch (Stadtpräsidentin), Anna Pia Maissen (Stadtarchivarin), Anita Ulrich (Leiterin Schweizerisches Sozialarchiv), Mario Florin (Editor, Autor, Gestalter) und Nicola Behrens (Autor).

Vernissage:
12. März 2012, 18.30 Uhr

Theater Stadelhofen
(Stadelhoferstrasse 12, 8001 Zürich)

> Flyer herunterladen

Buch:
Alfred Traber: Ich war der "Trämlergeneral". Rückblick auf mein Leben
Ausgewählt und bearbeitet von Mario Florin
Nachworte von Nicola Behrens und Mario Florin
Herausgegeben vom Stadtarchiv Zürich

Neue Suchmöglichkeiten auf unserer Website

Die integrale Suche über alle Bestände hinweg – die Funktion "Website durchsuchen" – war bis vor Kurzem erstens sehr langsam und zweitens wurde nicht zuverlässig gefunden, wonach gesucht wurde. Zumindest war die Trefferliste unvollständig: die Archivfindmittel wurden überhaupt nicht berücksichtigt und auch Fundstellen in PDF-Dateien suchte man vergeblich.

Seit Anfang Mai 2011 ist auf unserer Website mit Apache Solr eine neue Volltext-Suchtechnologie implementiert. Mit der Site-Search lassen sich nun verlässlich sämtliche Unterseiten von www.sozialarchiv.ch durchsuchen, inklusive PDF-Dateien. Die Archivfindmittel sind wieder in die Suche mit einbezogen, und es werden auch Treffer im Themenverzeichnis der Sachdokumentation angezeigt. Die Suchergebnisse werden schneller geliefert und lassen sich nach Typ filtern: Webseiten, PDFs, Themen, Archivfindmittel.

Das Ziel, auf unserer Homepage eine einheitliche Suche über alle Bestände des Sozialarchivs anzubieten, ist damit fast, aber noch nicht ganz erreicht: für Bild- und Tondokumente müssen die Benutzenden nach wie vor gezielt in der Datenbank Bild + Ton recherchieren. Wir bleiben dran…

21. Juni 2011: Neue Medien für eine neue Welt?

Online-Kommunikation und soziale Bewegungen

The revolution will be tweeted.
Neue Kommunikationsmedien scheinen für die Mobilisierung breiter Massen unabdingbar zu sein. Ist aber ihre Wirkung wirklich so gross? Und welchen Stellenwert nehmen Facebook, Twitter & Co. in den Kampagnen sozialer Bewegungen ein?

Dienstag, 21. Juni 2011, 19 Uhr
Theater Stadelhofen, Stadelhoferstrasse 12, 8001 Zürich

Podiumsdiskussion mit:
Roseli Ferreira, Online-Kommunikation «Erklärung von Bern»
Swati Jangle, Marketing Communications Manager «Greenpeace»
Christian Bühler, Kommunikationsexperte «Kampagnenforum»
unter der Leitung von Christian Wassmer

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Flyer herunterladen (PDF, 108 KB)

Eine Veranstaltung der Reihe Kommunikation sozialer Bewegungen

31. Mai 2011: Gewerkschaften und «Weltspiel Aluminium»:

Zur Entwicklung der Arbeitsbeziehungen bei Alusuisse

Vortrag von Rebekka Wyler, Historikerin und Archivarin, Zürich, im Anschluss an die Vereinsversammlung des Schweizerischen Sozialarchivs 2011.

Dienstag, 31. Mai 2011, ca. 18:40 Uhr
Theater Stadelhofen, Stadelhoferstrasse 12, 8001 Zürich

Mitte der 1990er Jahre entstand bei der Alusuisse-Lonza ein Europäischer Betriebsrat, dem auch Schweizer Arbeitnehmervertreter angehörten. 1997 übernahmen Martin Ebner und Christoph Blocher die Firma. Sie standen stellvertretend für eine Strategie, die den "Shareholder Value", die Maximierung der Aktionärsgewinne, in den Mittelpunkt stellte. Die Standortkonkurrenz verschärfte sich, zahlreiche Fusionen und Übernahmen waren die Folge. Was die Alusuisse anging, sollte die Presse bald "Ausverkauf der Heimat" titeln: Doch der geplante Zusammenschluss mit der deutschen VIAG 1999 scheiterte. Auch der Grossfusion mit der kanadischen Alcan und der französischen Pechiney war kein Erfolg beschieden, da die Europäische Kommission – nicht zuletzt auf Bestreben der Gewerkschaften – die Fusion verhinderte.
Über Nacht war der Europäische Betriebsrat der Alusuisse zu einem Mitspieler im "Weltspiel Aluminium" geworden. Trotz Widerständen kam es zu grenzübergreifender gewerkschaftlicher Zusammenarbeit.

Im Rahmen des Vortrags soll auf die Entwicklung der Arbeitsbeziehungen bei Alusuisse und auf die grenzüberschreitenden Handlungsmöglichkeiten der Schweizer Gewerkschaften eingegangen werden.

19. Mai 2011: Mobilisierung, Meinungen, Medien

Soziale Bewegungen und Massenmedien

Die mediale Resonanz von sozialen Bewegungen ist wichtig für die Mobilisierung. Aber wie bringt man die eigene Kampagne auf die Titelblätter? Und wieso finden soziale Bewegungen oft nur im Konfliktfall mediale Beachtung?

Donnerstag, 19. Mai 2011, 19 Uhr
Theater Stadelhofen, Stadelhoferstrasse 12, 8001 Zürich

Podiumsdiskussion mit:
Stefan Gribi, Abteilungsleiter Information Caritas Schweiz
Aernschd Born, Geschäftsführer «Nie wieder Atomkraftwerke» und Autor
Christian Maurer, Blattmacher SonntagsBlick
Davide Scruzzi, Redaktor NZZ
unter der Leitung von Franziska Oehmer

Flyer herunterladen (PDF, 115 KB)

Eine Veranstaltung der Reihe Kommunikation sozialer Bewegungen

Franziska Oehmer und Christian Wassmer
Franziska Oehmer und Christian Wassmer

Gäste im Sozialarchiv 2011

Das Sozialarchiv führt die Reihe "Gast im Sozialarchiv" fort. 2011 sind es gar zwei Gäste:
Die Publizistikwissenschaftler Franziska Oehmer und Christian Wassmer haben eine Veranstaltungsreihe konzipiert, die auf dem Hintergrund der technologischen und medialen Umwälzungen der letzten Jahre der Frage nachgeht, wie soziale Bewegungen ihre Anliegen kommunizieren, um gesellschaftliche und politische Meinungsbildungsprozesse zu beeinflussen.

Ziel der Vortrags- und Veranstaltungsreihe ist es, die verschiedenen Formen, Bedingungen und Erfolge der Kommunikation sozialer Bewegungen zu beleuchten. Hierfür sollen im Rahmen unterschiedlicher Veranstaltungen wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Erfahrungen aus der Praxis zu den Themenschwerpunkten "soziale Bewegungen und Massenmedien", "soziale Bewegungen und Online-Kommunikation" sowie "visuelle Kommunikation sozialer Bewegungen" vorgestellt und diskutiert werden.

Der Auftakt findet am Donnerstag, 19. Mai 2011, im Theater Stadelhofen statt.

Samstag, 2. Oktober 2010: Brennpunkte der städtebaulichen Entwicklung

Uster ist noch nicht gebaut! Grosse Flächen harren ihrer Umgestaltung: Was passiert mit «Kern Süd», dem Zeughausareal und der ehemaligen «verbotenen Stadt», dem Zellweger-Areal? Entscheide von grosser Tragweite stehen an – wer kann und soll an ihrer Entstehung partizipieren?

Samstag, 2. Oktober 2010, 14.00 Uhr: Treffpunkt: Perron 1, Bahnhof Uster

Begehung und anschliessende Diskussion in der Zeughaus-Bar mit:

Barbara Thalmann, Architektin und Sozialvorsteherin Uster
Oliver Hagen
, Architekt
Walter Ulmann
, Stadtplaner Uster

Moderation: Ludi Fuchs, Gast im Sozialarchiv 2010

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Der Anlass bildet den Abschluss unserer diesjährigen Veranstaltungsreihe «In weiten Räumen denken – Urbane Entwicklungen im Grossraum Zürich am Beispiel Uster». Die Veranstaltungen widmen sich Fragen nach der Gestaltung und Qualität des öffentlichen Raums und beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven die Konflikte bei seiner Nutzung, indem Akteure und Entscheidungsträger aus den verschiedensten Feldern mit ihren je eigenen Interessen zusammen ins Gespräch gebracht werden.

Infos zu den bisherigen Veranstaltungen des Schweizerischen Sozialarchivs in Uster finden Sie im Veranstaltungsarchiv.

Mittwoch, 8. September 2010: Gipfeltreffen Zürich – Uster

Zweitletzter Anlass im Rahmen unserer diesjährigen Veranstaltungsreihe "In weiten Räumen denken. Urbane Entwicklungen im Grossraum Zürich am Beispiel Uster".

8. September 2010, 20.00 Uhr:
Stadt- und Regionalbibliothek Uster (vis à vis Bahnhof), Bankstrasse 17

Uster und Zürich sind einander dank der S-Bahn näher gerückt. Wie profitieren die beiden Städte voneinander? Was können sie voneinander lernen, um die Anforderungen der Zukunft in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Verkehr zu meistern?

Corine Mauch, Stadtpräsidentin Zürich, im Gespräch mit Martin Bornhauser, Stadtpräsident Uster
Moderation: Stefan Hotz, Redaktor NZZ

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Infos zu den bisherigen Veranstaltungen des Schweizerischen Sozialarchivs in Uster finden Sie im Veranstaltungsarchiv.

Donnerstag, 26. August 2010: Wohnen für alle?

Im Rahmen unserer diesjährigen Veranstaltungsreihe "In weiten Räumen denken. Urbane Entwicklungen im Grossraum Zürich am Beispiel Uster" findet am 26. August in Uster die dritte Veranstaltung statt.

26. August 2010, 18.30 Uhr, Treffpunkt: Perron 1, Bahnhof Uster

Günstiger Wohnraum fehlt allenthalben. Fast so rar ist das Engagement von Kommunen und Privaten, in den gemeinnützigen Wohnungsbau zu investieren. Wer drückt sich weshalb, und wohin führt das?

Rundgang und Einführung: Ludi Fuchs, Gast im Sozialarchiv 2010

Diskussion auf dem Weg und anschliessend im Musikcontainer (Asylstr. 10) mit:

Ernst Hauri, Direktor a. i. Bundesamt für Wohnungswesen
Barbara Thalmann, Architektin und Sozialvorsteherin Uster
Marco Brunner, Investor "Im Lot Immobilien", Uster

Moderation: Thomas Gabriel, Leiter Forschung an der ZHAW, Departement für Soziale Arbeit

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Dienstag, 1. Juni 2010

Vereinsversammlung des Vereins Schweizerisches Sozialarchiv in Uster.

Im Anschluss Referat von Thomas Sieverts: "Agglomeration im Zentrum"

Die Vereinsversammlung bildet den Auftakt zu unserer diesjährigen Veranstaltungsreihe "In weiten Räumen denken. Urbane Entwicklungen im Grossraum Zürich am Beispiel Uster". Zur Debatte stehen der öffentliche städtische Raum, die Konflikte bei seiner Nutzung und die Akteure seiner Gestaltung. Weil Uster ein ideales Anschauungsobjekt ist, wo sich Brennpunkte aktueller Stadtentwicklung quasi auf dem Präsentierteller und in Gehdistanz zeigen lassen, verschiebt sich das Sozialarchiv für diese Anlässe nach Uster.

18:15 Uhr im Stadthaus Uster (Bahnhofstrasse 17):
Verein Schweizerisches Sozialarchiv, Vereinsversammlung 2010
Begrüssung: Martin Bornhauser, Stadtpräsident Uster

19:30 Uhr, im Anschluss an die Vereinsversammlung:
Referat von Thomas Sieverts, Architekt und Stadtplaner, Bonn, zum Thema
Agglomeration im Zentrum
Einleitung: Jakob Tanner, Präsident Verein Schweizerisches Sozialarchiv

Die Agglomeration muss aus dem Schatten der Kernstadt treten und selbstbewusst auftreten. Mit dem Projekt S5-Stadt versuchte ein Forschungsteam in den letzten zwei Jahren das lange belächelte Phänomen Agglomeration zu entschlüsseln. Thomas Sieverts ist wissenschaftlicher Leiter des Projekts und wird über die Ergebnisse der Lebensraum-Analyse entlang des S5-Gebiets sprechen.

Wegen seiner Vereinsversammlung schliesst das Schweizerische Sozialarchiv am Dienstag, 1. Juni 2010, bereits um 17:30 Uhr!