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Vor 50 Jahren: Der Globuskrawall und sein Umfeld

In der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 1968 lieferten sich in Zürich jugendliche DemonstrantInnen und die Polizei eine stundenlange Strassenschlacht. Das als „Globuskrawall“ in die Annalen eingegangene Ereignis gilt gemeinhin als Schlüsselmoment von „68“ in der Schweiz. Weltweit gab es um 1968 eine grosse Zahl von Protestbewegungen, die in vielen, aber durchaus nicht allen Fällen stark von der studentischen Jugend getragen waren. Sie reichten von der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung und Protesten gegen den Vietnam-Krieg in den USA über die westdeutsche Studentenbewegung, die mit dem Anschlag auf Rudi Dutschke am 11. April 1968 einen Wendepunkt erreichte, den französischen „Mai 68“ mit massiven studentischen Protesten und einem „wilden“ Generalstreik sowie grossen Demonstrationen in so unterschiedlichen Ländern wie Grossbritannien, Italien, Japan, den Niederlanden, Mexiko und der Volksrepublik Polen bis hin zur reformkommunistischen Bewegung des Prager Frühlings in der Tschechoslowakei (vgl. SozialarchivInfo 1/2018). Diese und weitere Bewegungen waren, wie es die Historikerin Brigitte Studer 2009 treffend formuliert hat, gekennzeichnet von einer Wechselbeziehung „transnationaler Muster“ und „lokaler Aneignungen“: Grenz- und teilweise kontinentübergreifende Themen (wie der Vietnam-Krieg) und Stossrichtungen, unkonventionelle Aktionsformen, ein rebellischer Habitus sowie die Verwendung gemeinsamer Ikonen (die teilweise zum Aufbegehren gegen Autoritäten und Autoritäres in krassem Widerspruch standen) verbanden sich mit Anliegen und konkreten Forderungen, die den je spezifischen lokalen Verhältnissen geschuldet waren.

Dies trifft auch auf die Vorgänge in Zürich zu: Dem Globuskrawall waren Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei anlässlich der Konzerte der Rolling Stones am 14. April 1967 und von Jimi Hendrix am 31. Mai 1968 im Hallenstadion vorangegangen. Im Juni konstituierte sich ein „Provisorisches Aktionskomitee für ein autonomes Jugendzentrum“, das ein jahrzehntealtes Postulat wieder aufgriff. Am 29. Juni versammelten sich vor dem heute wieder in Diskussion stehenden Globusprovisorium, das damals erst acht Jahre alt war, rund 2’000 Personen und forderten die Einrichtung eines autonomen Jugendzentrums in dem Gebäude. Nach einem polizeilichen Versuch, das verkehrstechnisch wichtige Gelände mittels Abspritzen aus Feuerwehrschläuchen von DemonstrantInnen zu räumen, eskalierte die Situation. Aus der Menge wurden Flaschen und Steine geworfen. Die Polizei ging mit Knüppeln gegen die DemonstrantInnen vor und verhaftete insgesamt 169 Personen. Die Auseinandersetzungen weiteten sich auf verschiedene Schauplätze in der Innenstadt aus und dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Die Verhafteten wurden im Keller des Globusprovisoriums festgehalten und teilweise von der Polizei schwer misshandelt. Insgesamt wurden bei den Krawallen 19 DemonstrantInnen sowie 22 Polizisten und Feuerwehrleute verletzt.

Die Schweizer Öffentlichkeit reagierte auf die Ausschreitungen und den Polizeieinsatz gespalten. Dies widerspiegelt sich im einschlägigen Pressedossier des Sozialarchivs: Der „Blick“ schrieb von einer „Blut-Nacht“. Bürgerliche Blätter gingen mit den DemonstrantInnen harsch ins Gericht, während auf der Linken der Polizeieinsatz scharf kritisiert wurde. Am 5. Juli erschien im „Volksrecht“ ein Aufruf, der von 21 Personen aus Politik, Kultur und Wissenschaft, unter anderem Max Frisch, unterzeichnet war: das Zürcher Manifest. In dem „Aufruf zur Besinnung“ wurden die Unruhen als Folge „unzulänglicher Gesellschaftsstrukturen“ und der „Unbeweglichkeit unserer Institutionen“ gedeutet, die sich nicht den veränderten Bedürfnissen der Menschen anpassten und die Entfaltung schöpferischer Minderheiten verhinderten. Die Gruppe der Unterzeichner entwickelte sich rasch zu einer mitgliederstarken Arbeitsgemeinschaft, deren Akten heute im Sozialarchiv greifbar sind. Sie forderte einen öffentlichen Dialog und die Wiederherstellung des Demonstrationsrechts.

Vom 4. bis 9. September 1968 fand im Centre Le Corbusier im Seefeld die Veranstaltung „6 Tage Zürcher Manifest“ statt. In ihrem Rahmen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich anhand einer Wandzeitung zu unterschiedlichen Themen zu äussern. Rund 400 handbeschriebene und 50 gedruckte Plakate gelangten nach Abschluss der Veranstaltung ins Sozialarchiv. Die Themenvielfalt widerspiegelt die damals zur Diskussion stehenden Inhalte. So wurde scharf gegen Polizeigewalt protestiert und ein autonomes Jugendzentrum gefordert. Neben diesen lokalen Belangen fanden sich auch die Themen der internationalen 68er-Bewegung: Vietnam, Pazifismus, sexuelle Befreiung, Prager Frühling, die Diktaturen in Spanien und Griechenland, Frauenrechte, Schul- und Universitätsreformen.

Letztere waren gerade auch an der Uni Zürich ein zentraler Diskussionspunkt. Neben und teilweise in eigentümlicher Verknüpfung mit Utopien einer allgemeinen Weltverbesserung engagierten sich verschiedene studentische Gruppierungen für ganz konkrete und wenig revolutionäre Anliegen wie bessere Betreuungsverhältnisse, mehr Räumlichkeiten, bessere Gliederung des Studiums, moderne Lehrformen und gegen das obligatorische Lizenziat und den Numerus Clausus. Daneben standen Forderungen nach Demokratisierung des Hochschulwesens, studentischer Mitbestimmung und Autonomie der Universität. Im Juli 1968 legte die Universitätsleitung den Entwurf für ein neues Universitätsgesetz vor (das schliesslich erst 1998 nach drei Jahrzehnten Debatten Realität werden sollte!), im November veranstalteten die Studierenden ein Teach-in zur Uni-Reform. 1969 startete eine sogenannte Experimentierphase zur Sammlung von Erfahrungen mit der Mitbestimmung. Eine Änderung der Universitätsordnung erlaubte die Einsitznahme von Ständevertretungen in den Fakultätsversammlungen und in verschiedenen Instituten (etwa im Historischen Seminar) wurden drittelsparitätische Entscheidungsgremien geschaffen, die bis in die frühen 70er Jahre bestanden. Erst im Sommer 1971 kam es zu Vorgängen, die entfernt an den Pariser Mai erinnerten: Während einer „antifaschistischen und antikapitalistischen Informationswoche“, bei der im Lichthof des Uni-Hauptgebäudes grosse Porträts von Marx und Engels, Lenin und Mao prangten, liess der seit wenigen Tagen im Amt befindliche Erziehungsdirektor Alfred Gilgen die Uni für eine Woche schliessen. Gilgen sollte dann für fast ein Vierteljahrhundert zum Feindbild mehr oder weniger rebellischer SchülerInnen und StudentInnen werden.

Die Forderung nach einem autonomen Jugendzentrum, die den Ausgangspunkt des Globuskrawalls gebildet hatte, wurde von der Stadt Zürich nach langwierigen Verhandlungen Ende 1970 mit der Öffnung des Lindenhofbunkers erfüllt. Schon nach zwei Monaten aber wurde der Raum, wo sich zwischenzeitlich eine „Autonome Republik“ konstituiert hatte, wegen zunehmender Drogenfälle polizeilich geräumt und wieder geschlossen. Das Thema Autonomes Jugendzentrum blieb indessen auf dem Tapet und sollte zu Beginn der 80er Jahre nochmals zum Katalysator einer Zürcher Jugendbewegung werden, die die Schweiz jahrelang in Atem hielt.

„68“ in der Schweiz bestand indessen keineswegs nur aus dem Globuskrawall in Zürich. In anderen Städten kam es ebenfalls zu zahlreichen Protestaktionen und Demonstrationen. Betroffen waren Universitätsstädte wie Genf, Lausanne, Neuchâtel, Bern und Basel, aber zum Beispiel auch das Lehrerseminar Locarno, wo Studierende bereits am 8. März 1968 die Aula besetzten. Im Kanton Waadt setzte der Staatsrat im Herbst 1968 eine geheime „Commission des troubles estudiantins“ ein, die aus dem kantonalen Polizeikommandanten, Schul- und Hochschulrektoren sowie Vertretern der Kantonsverwaltung bestand und bis 1976 existierte.

Waren diese Ereignisse Katalysatoren der Neuen Linken und zahlreicher von ihr inspirierter sozialer Bewegungen, so hatten sich schon in den Jahren zuvor verschiedene Organisationen gebildet, die dann auch 1968 eine Rolle spielen sollten. Erwähnt seien hier einige Gruppierungen, deren Akten sich im Sozialarchiv befinden: Die Fortschrittliche Studentenschaft Zürich (FSZ) war im Sommer 1963 mit dem Ziel entstanden, „den Kampf aus den Mauern der Universität hinaus in die Stadt zu tragen“. Ein zentrales Thema wurde dabei der Vietnam-Krieg. Am traditionellen Fackelzug des Dies academicus 1968 veranstaltete die FSZ eine (angekündigte) Störaktion in Gestalt des Mitführens von Transparenten, am 1. Juni organisierte sie ein Teach-in zu den Mai-Ereignissen in Paris und kurz darauf gehörte sie zu den Organisatorinnen der Demonstration, die in den Globus-Krawall münden sollte. Gegenspielerin der FSZ an der Uni Zürich war die Liberale Studentenschaft (LSZ), die sich für Hochschulreformen stark machte, aber jegliche revolutionären Aktivitäten ablehnte.

In Lausanne entstanden 1963/64 erste maoistische Gruppierungen, die sich im Gefolge von 1968 zur Kommunistischen Partei der Schweiz/Marxisten-Leninisten (KPS/ML) konstituierten und als von der Volksrepublik China anerkannte Vertretung des helvetischen Maoismus auch in die Deutschschweiz expandierten. In Zürich bildete sich 1964 die Junge Sektion der Partei der Arbeit, die mit der Mutterpartei bald in ideologische, sachpolitische und organisationstheoretische Konflikte geriet und 1969 aufgelöst wurde. Sie arbeitete mit anderen neulinken Gruppierungen zusammen, so mit der FSZ und der 1967 entstandenen FASS (Fortschrittliche Arbeiter, Schüler und Studenten). FSZ und FASS zerfielen um 1970, bildeten aber eine Rekrutierungsbasis für verschiedene „spät-68er“ Neugründungen wie die Revolutionäre Aufbauorganisation Zürich (RAZ), die Revolutionäre Marxistische Liga (RML), die den helvetischen Trotzkismus auf eine breitere Basis stellte als die Vorläufergrüppchen seit den 30er Jahren, oder die von Basel ausgehenden Progressiven Organisationen (POCH), die sich bald auch parlamentarisch etablierten.

Weit über solche Gruppierungen, die teilweise sektenhafte Züge annehmen sollten, hinaus beeinflusste „68“ aber auch die „neuen“ sozialen Bewegungen ab den 70er Jahren, deren sehr breites thematisches Spektrum etwa die Ökologie, Geschlechterpolitik, die „Dritte Welt“ oder die Abrüstung umfasste, sowie die politische Kultur generell und das gesellschaftliche und kulturelle Klima. Die Interpretationen und Deutungen gehen allerdings nach wie vor auseinander. Brigitte Studer hat dazu grob vier Positionen skizziert: Eine erste verwirft „68“ als Ursprung zahlreicher Missstände der Gegenwart – vom Drogenproblem (vgl. SozialarchivInfo 5/2017) über Jugendgewalt bis hin zu einem allgemeinen „Wertezerfall“. Zugleich haben VertreterInnen solcher Positionen aber teilweise Aktionsformen und habituelle Muster der „68er“ kopiert und an ihre weltanschaulichen Bedürfnisse angepasst. Eine zweite Deutung tendiert dazu, den Einfluss von „68“ zu minimieren. „68“ erscheint in dieser Sichtweise weniger als Katalysator denn als Beiprodukt eines generellen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Wandels am Ende der Nachkriegsperiode. Eine dritte Position reduziert den Einfluss von „68“ weitgehend auf den kulturellen Bereich, von neuen musikalischen Praxen über alternative Wohnformen und sexuelle Befreiung bis zum Rauschgiftkonsum, misst ihm dagegen eine geringe politische Wirkung zu. Eine vierte Position dagegen sieht „68“ als Ausgangspunkt einer (in der Regel als positiv betrachteten) Repolitisierung der Gesellschaft, die im Zeichen von Hochkonjunktur und Massenkonsum seit etwa 1950 träge geworden und dann ab den späten 60ern neu aufgemischt worden sei. Der Umstand, dass die Deutungen von „68“ auch heute, nach dem Eintritt seiner ProtagonistInnen ins Rentenalter, kein rein fachhistorisches Thema sind, sondern weiterhin Gegenstand politischer und kultureller Kontroversen, verweist auf dessen Charakter als Epochenjahr.

Material zum Thema im Sozialarchiv (Auswahl)

Archiv

  • Ar 4 Liberale Studentenschaft Zürich (LSZ)
  • Ar 10 Verband der Schweizerischen Studentenschaften (VSS)
  • Ar 13 Verband Schweizer Medizinstudenten
  • Ar 26 Revolutionäre Aufbauorganisation Zürich (RAZ)
  • Ar 56 POCH Zürich
  • Ar 59 RML/SAP Zug
  • Ar 61 RML/SAP Schaffhausen
  • Ar 65 Revolutionäre Marxistische Liga (RML)
  • Ar 66 POCH Bern
  • Ar 75 Bresche Hochschulgruppe Zürich
  • Ar 79 RML/SAP Zürich
  • Ar 169 Vorlass Jochi Peter Weil
  • Ar 201.35 Fortschrittliche Studentenschaft Zürich (FSZ)
  • Ar 201.36 Fortschrittliche Arbeiter, Schüler und Studenten (FASS)
  • Ar 201.76 Autonome Republik Bunker
  • Ar 201.89 Dokumentation Umberto Blumati
  • Ar 201.101 Verein Zürcher Jugendhaus
  • Ar 201.207 Kommunistische Partei der Schweiz/Marxisten-Leninisten
  • Ar 201.216 Ausstellung „A walk on the wild side“
  • Ar 201.218 Arbeitsgemeinschaft Zürcher Manifest
  • Ar 455 Dokumentation Wo-Wo-Wonige! Stadt- und wohnpolitische Bewegungen in Zürich nach 1968
  • Ar 465 Frauenbefreiungsbewegung Zürich (FBB) / Autonomes Frauenzentrum Zürich
  • Ar 493 ROPRESS – Sammlung von Auftrags-Lauftaschen mit Belegexemplaren
  • Ar 608 Dokumentation H. Schenkel: Neue Linke nach 1968
  • Ar 638.10.12 Sammlung Markus Bürgi: Studentenpolitik und Geschichte der Arbeiterbewegung

Archiv Bild + Ton

  • F 5038 Wo-Wo-Wonige! Stadt- und wohnpolitische Bewegungen in Zürich nach 1968
  • F 5063 Häuserbesetzung Venedigstrasse 1971
  • F 5093 Zürcher Manifest

Sachdokumentation

  • KS 335/40b Kommunistische Jugend
  • KS 335/41a-d Jugendunruhen; Studentenbewegung; 1968er Bewegung: Schweiz
  • QS 15.4 Hochschulen, Universitäten; Hochschulpolitik
  • QS 36.3 C Demonstrationen, Krawalle; Protest: Schweiz
  • QS 38.61 Progressive Organisationen der Schweiz
  • QS 38.62 Revolutionäre Marxistische Liga (RML); Sozialistische Arbeiterpartei der Schweiz (SAP)
  • QS 57.6 C Neue Linke; Ausserparlamentarische Opposition (APO): Schweiz
  • QS 68.6 Jugendhäuser; Jugendtreffs; Jugendherbergen
  • ZA 15.4 *22 Universität Zürich
  • ZA 36.3 C *1 Jugendunruhen, Krawalle in Zürich: Globuskrawall 1968 & seine Folgen
  • ZA 38.62 Revolutionäre Marxistische Liga (RML); Sozialistische Arbeiterpartei der Schweiz (SAP)
  • ZA 57.6 C Neue Linke; Ausserparlamentarische Opposition (APO): Schweiz
  • ZA 58.02 C Vierte Internationale; Trotzkismus: Schweiz
  • ZA 68.6 *1 Jugendhäuser; Jugendtreffs

Bibliothek

  • Behre, Silja: Bewegte Erinnerung: Deutungskämpfe um „1968“ in deutsch-französischer Perspektive. Tübingen 2016, 134484
  • Billeter, Fritz und Peter Killer (Hg.): 68 – Zürich steht Kopf: Rebellion, Verweigerung, Utopie. Zürich 2008, Gr 11987
  • Brown, Timothy Scott: The global sixties in sound and vision: Media, counterculture, revolt. New York 2014, 133049
  • Bude, Heinz: Adorno für Ruinenkinder: Eine Geschichte von 1968. München 2018, 138246
  • Caviezel, Werner: 68er-Bewegung in Graubünden: Erinnerungen und Erlebnisse. Chur 2017, 138312
  • Challand, Benoît: La Ligue marxiste révolutionnaire en Suisse romande (1969–1980). Fribourg 2000, 114644
  • Ebbinghaus, Angelika: Die 68er: Schlüsseltexte der globalen Revolte. Wien 2008, 119094
  • Frei, Norbert: 1968: Jugendrevolte und globaler Protest. München 2008, 119000
  • Fuhrer, Armin: 1968: Ein Jahr verändert Deutschland. Berlin 2017, Gr 14473
  • Geiser, Samuel et al.: Revolte, Rausch und Razzien: Neunzehn 68er blicken zurück. Bern 2018, 138311
  • Gilcher-Holtey, Ingrid: 1968 – vom Ereignis zum Mythos. Frankfurt/M 2008, 119144
  • Gilcher-Holtey, Ingrid: A revolution of perception? Consequences and echoes of 1968. New York 2014, 130850
  • Hattstein, Markus und Christoph Marx: Imagine: Die 68er und die Weltrevolution. Stuttgart 2018, in Bearbeitung
  • Hebeisen, Erika et al. (Hg.): Zürich 68: Kollektive Aufbrüche ins Ungewisse. Baden 2008, Gr 11993
  • Heinen, Jacqueline: 1968… des années d’espoir: Regards sur la ligue marxiste révolutionnaire/parti socialiste ouvrier. Lausanne 2018, 138936
  • Hodenberg, Christina von: Das andere Achtundsechzig: Gesellschaftsgeschichte einer Revolte. München 2018, 138405
  • Klimke, Martin: 1968 in Europe: A history of protest and activism, 1956–1977. New York 2008, 119337
  • Klotter, Christoph: Männergruppen – Politsex – Entgrenzung: Zu den Folgen der 68er Revolte. Lengerich 2015, 132099
  • Kraushaar, Wolfgang: 1968: 100 Seiten. Ditzingen 2018, 138709
  • Linke, Angelika und Joachim Scharloth (Hg.): Der Zürcher Sommer 1968: Zwischen Krawall, Utopie und Bürgersinn. Zürich 2008, Gr 12109
  • Mäder, Ueli: 68 – was bleibt? Zürich 2018, 138865
  • Nigg, Heinz: Wir sind wenige, aber wir sind alle: Biografien aus der 68er-Generation in der Schweiz. Zürich 2008, 119184
  • Rathkolb, Oliver: Das Jahr 1968 – Ereignis, Symbol, Chiffre. Göttingen 2010, 124479
  • Regli, Daniel: Die 68er-Falle: Fluchtwege aus dem Desaster der neuen Linken. Zürich 2005, 116355
  • Rentsch, Lena: Die Junge Sektion der PdA Zürich und die PdA: Ein exemplarischer Konflikt zwischen der Neuen und der Alten Linken. Lizentiatsarbeit Universität Zürich 2014, Gr 13295
  • Rueb, Franz: Rübezahl spielte links aussen: Erinnerungen eines Politischen. Zürich 2009, 121519
  • Schär, Bernhard C. et al.: Bern 68: Lokalgeschichte eines globalen Aufbruchs – Ereignisse und Erinnerungen. Baden 2008, Gr 11992
  • Schaufelbuehl, Janick Marina: 1968–1978, ein bewegtes Jahrzehnt in der Schweiz. Zürich 2009, 121873
  • Schulz, Kristina et al.: Frauenbewegung – Die Schweiz seit 1968: Analysen, Dokumente, Archive. Baden 2014, 130444
  • Seitenbecher, Manuel: Mahler, Maschke & Co.: Rechtes Denken in der 68er-Bewegung? Paderborn 2013, 128226
  • Siegfried, Detlef: 1968: Protest, Revolte, Gegenkultur. Ditzingen 2018, Gr 14492
  • Skenderovic, Damir: 1968 – Revolution und Gegenrevolution: Neue Linke und Neue Rechte in Frankreich, der BRD und der Schweiz. Basel 2008, 120056
  • Skenderovic, Damir und Christina Späti: Die 1968er-Jahre in der Schweiz: Aufbruch in Politik und Kultur. Baden 2012, 127097
  • Sorg, Eugen und Res Strehle: Mein Leben als 68er. Basel 2008, 119576
  • Spori, Melanie: Die 68er an der Universität Bern: Die Professorenschaft und ihre Herausforderungen während den studentischen Unruhen von 1968–1975. Saarbrücken 2012, 134449
  • Studer, Brigitte: Neue politische Prinzipien und Praktiken: Transnationale Muster und lokale Aneignungen in der 68er Bewegung, in: Schaufelbuehl, Janick Marina: 1968–1978, ein bewegtes Jahrzehnt in der Schweiz. Zürich 2009. S. 37-52, 121873
  • Weber, Georg et al.: Rebellion unter Laubenbögen: Die Berner 1968er Bewegung. Basel 2017, 137685
  • Weibel, Benedikt: Das Jahr der Träume: 1968 und die Welt von heute. Zürich 2017, 137468
  • Wir sind, was wir erinnern: Zur Geschichte der Studierenden der Uni Zürich von 1968 bis 2008. Hg. Studierendenrat der Universität Zürich. Zürich 2008, 119267
  • Wisler, Dominique: Drei Gruppen der Neuen Linken auf der Suche nach der Revolution. Zürich 1996, 99487

Periodika

  • Agitation: Zeitschrift der fortschrittlichen Arbeiter, Angestellten, Schüler und Studenten, 1969-73, N 1256
  • Alternative: Die andere Urner Zeitung, 1973-2000, N 3206
  • Anarchistische Blätter, 1971-73, D 4378
  • Betriebskampf, 1971-75, D 3098
  • Bresche: Organ der Revolutionären Marxistischen Liga, 1971-94, Z 562
  • La Brèche: Organ bimensuel de la Ligue marxiste révolutionnaire, 1969-94, Z 560
  • Diskussions-Dokumente, 1965-68, D 4221
  • Hochschul-Bresche, 1973-79, D 4141
  • Maiglöggli: Zeitschrift der fortschrittlichen Jugend, 1973, D 4426
  • Maulwurf: Zeitung der Revolutionären Sozialistischen Jugendorganisation, 1972-86, D 3104
    Oktober, 1966-87, D 2009
  • Revolutionäre Politik: Organ der Revolutionären Aufbauorganisation Zürich, 1972-76, D 4560
  • Rosso: Organo della Lega Marxista Rivoluzionaria, 1973-94, Z 464
  • Die Rote Anneliese: Kritisches Oberwallis, 1973-, D 3066
  • Rote Fahne: Zentralorgan der Kommunistischen Partei der Schweiz (KPS), 1973-80, D 2030
  • Roter Leu: POCH-Lokalzeitung, 1974-79, D 3203
  • Uni brèche: Journal d’information et d’action étudiante du Comité Uni-Brèche et des étudiants de la Ligue Marxiste Révolutionnaire, 1970-74, N 4440
  • Uni-Bresche: Zeitung der Bresche-Uni-Gruppe-Bern, 1976-78, N 4441
  • Viva: Sozialistische Bündner Zeitung, 1972-88, D 3058
17. Juli 2018Christian Koller zurück