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29.8.2019, 19 Uhr: „Genügend goldene Freiheit gehabt“

Buchvernissage mit den Autorinnen Susanne Businger und Nadja Ramsauer sowie mit Christine Luchsinger, Thomas Gabriel und Christian Koller

Die Familie ist in modernen Gesellschaften der Ort, um Kinder zu erziehen. Staatliche Eingriffe bedürfen daher der ausführlichen Legitimation. Das schweizerische Zivilgesetzbuch von 1907 begründete das Einschreiten von Vormundschaftsbehörden mit der „dauernden Gefährdung“ oder „Verwahrlosung“ der Kinder und Jugendlichen. Auf der Basis dieser Rechtsbegriffe wurden Heimeinweisungen angeordnet. Deren Begründung und die Auswirkungen auf die Betroffenen stehen im Zentrum dieses Buches.

Für die Fremdplatzierungen in Winterthur, Zürich und im Bezirk Pfäffikon spielten die Gesetze, aber auch die Zusammenarbeit der Behörden mit Polizei und Gutachtern und der Wertehorizont der Entscheidungsträger eine wichtige Rolle. Die bürgerliche Geschlechterordnung und Vorstellungen von einer auf Arbeit und Leistung basierenden Gesellschaft prägten die Begründungen der Behörden.

Donnerstag, 29. August 2019, 19 Uhr
Schweizerisches Sozialarchiv, Medienraum

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6. August 2019 zurück