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Vor 75 Jahren: Die «200» im Kreuzfeuer der Kritik

«Doktoren und Professoren aller Fakultäten, Direktoren und Generaldirektoren, Stabsoffiziere und Obersten, Industrielle aller Kaliber und Grosskopfete der Politik und Wirtschaft, Aristokraten und Halbaristokraten und Fastaristokraten, eine ordentliche Schaumkelle von der crème de la crème aus unserem helvetischen Milchbücki, zieren mit Titeln und klangvollen Namen die ominöse Liste der Zweihundert, die uns in allerschwerster Stunde den Dolch in den Rücken stossen wollten, als wir allein im weiten Europa, einer gegen fünfzig, seinen siebenhundert Divisionen trotzten und das gewöhnliche Volk der Hirten staunt und wundert sich über den illustren Misthaufen, der da abgedeckt wird à la vue de tout le monde.» Dieser Text in der antifaschistischen Zeitung «Die Nation» von Anfang Februar 1946 war nur einer von unzähligen Artikeln, die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mit einem fünf Jahre zurückliegenden Vorgang befassten: Der «Eingabe der 200» an den Bundesrat vom November 1940.

Die französische Niederlage gegen Nazi-Deutschland im Sommer 1940 war für die Schweiz, die sich nun vollständig von den Achsenmächten und ihren Verbündeten umgeben sah, ein Schock. Dieser zog ganz verschiedene Reaktionen nach sich: Der freisinnige Bundespräsident Marcel Pilet-Golaz sprach am 25. Juni in einer Radioansprache diffus von einer notwendigen «renaissance intérieure» und «adaptation […] aux circonstances nouvelles», liess dagegen Schlüsselbegriffe wie Freiheit und Demokratie vermissen. Rechte Gruppierungen sahen den Zeitpunkt gekommen, die Schweizer Demokratie durch ein autoritäres System zu ersetzen unter einer starken Führerfigur («Landammann der Schweiz») und basierend auf einer berufsständischen Ordnung statt parteipolitischem Pluralismus. Zweifel am Widerstandswillen des Bundesrates führten zur Entstehung eines verschwörerischen Offiziersbundes. General Henri Guisan versammelte dann am 25. Juli die Kommandanten aller Heereseinheiten auf dem Rütli und verurteilte jeglichen Defätismus, was manche als Antwort auf die weiterherum als anpasserisch betrachtete Rede Pilet-Golaz’ sahen. Am 7. September entstand die geheime «Aktion Nationaler Widerstand», die demokratische Bürgerliche und Sozialdemokraten zusammenführte im Bestreben, Defaitismus und Anpassertum zu bekämpfen. Drei Tage später empfing Pilet-Golaz Vertreter der faschistischen «Nationalen Bewegung der Schweiz», was weitherum auf Kritik stiess.

Am 15. November 1940 schliesslich wurde die seit Monaten vorbereitete «Eingabe der 200» dem Bundesrat eingereicht. Darin forderten 173 rechtsbürgerliche Unterzeichner aus akademischen, politischen, wirtschaftlichen und Offiziers-Kreisen eine stärkere Kontrolle der Presse und liessen starke Sympathien für Deutschland erkennen. Einflussreiche Zeitungen würden, so die Klage der «200», «beherrscht von der nebelhaften Vorstellung einer internationalen Weltdemokratie, deren Kreise unsere Eidgenossenschaft ihrem Wesen nach zugehören soll», und liessen sich zu «Verunglimpfungen und feindseligen Handlungen» gegenüber Nachbarstaaten hinreissen. Als Beispiel nannte die Eingabe den sozialdemokratischen Nationalrat und Berner Regierungspräsidenten Robert Grimm, der die faschistischen Diktaturen in einer Broschüre im Sommer 1940 als «Rückfall in die Barbarei» charakterisiert hatte. Die «200» verlangten «in Erfüllung unserer Pflichten», dass «den Urhebern von notorischen und andauernden Vergiftungen unserer Beziehungen zu Nachbarstaaten in kürzester Frist das Handwerk gelegt wird», so etwa die «Ausschaltung jener an verantwortlichen Pressestellen wirkenden Personen, die einen für das Wohl und das Ansehen des Landes verhängnisvollen Kurs gesteuert haben», die «Ausmerzung jener Presseorgane, die ausgesprochen im Dienste fremder politischer Gedanken standen und ihnen ihre aussenpolitische Stellungnahme unterordneten», oder die «Entfernung jener Personen aus verantwortlichen Stellen des Staates, deren politische Tätigkeit sich offenkundig für das Land als nachteilig erwiesen hat». In einem Papier «Grundlinien eines aussenpolitischen Sofortprogramms» waren die Hauptinitianten der Eingabe Ende August 1940 noch deutlicher geworden und hatten unter anderem den sofortigen Austritt der Schweiz aus dem Völkerbund, die «Ausschaltung» der Chefredaktoren «der führenden Blätter wie Neue Zürcher Zeitung, Basler Nachrichten und Bund», die «Ausmerzung» von Publikationen wie der «National-Zeitung», der «Weltwoche», der «Nation» oder dem «Beobachter» sowie «Entfernung jener Personen aus verantwortlichen Stellen, deren Tätigkeit sich bisher deutlich als für das Land nachteilig erwiesen hat», ins Auge gefasst.

Die Erstunterzeichner der Eingabe stammten aus dem Umfeld des germanophilen «Volksbundes für die Unabhängigkeit der Schweiz» (VUS), der sich 1921 anlässlich der Abstimmung über den Beitritt der Schweiz zum Völkerbund aus rechten Völkerbundgegnern gebildet hatte (s. SozialarchivInfo 6/2019). Zu den Hauptinitianten der Eingabe zählte der Historiker Hektor Ammann. Bereits 1920 hatte Ammann mehrere politische Privatgespräche mit Hitler geführt. 1929 wurde er Staatsarchivar und Kantonsbibliothekar des Kantons Aargau und betätigte sich politisch, publizistisch und wissenschaftlich unter anderem als Präsident des VUS, Redaktor der «Zeitschrift für schweizerische Geschichte» sowie regelmässiger Autor in den «Schweizerischen Monatsheften» und ab 1935 bis zu deren Verbot 1939 in der nazifreundlichen «Neuen Basler Zeitung», deren Verwaltungsrat er angehörte. Ab 1934 hielt er Vorträge im direkt dem Goebbels’schen Propagandaministerium unterstellten deutschen Rundfunk sowie Vorlesungen an der Universität Freiburg im Breisgau, was 1938/39 zu kritischen Tönen im Aargauer Grossen Rat führte. 1936 trat er nach langjähriger Mitgliedschaft aus der FDP aus. Kurz vor der Lancierung der «Eingabe der 200» führte Ammann zusammen mit anderen VUS-Mitgliedern 1940 Gespräche mit Klaus Hügel, SS-Hauptsturmführer und Chef des SD-Auslandnachrichtendienstes in Stuttgart.

Eine weitere wichtige Figur war der Zürcher Rechtsanwalt Wilhelm Frick. Frick hatte 1931 erfolgreich das erste AHV-Gesetz bekämpft (s. SozialarchivInfo 3/2017) und zwei Jahre darauf während des «Frontenfrühlings» die Eidgenössische Front gegründet, die bis 1939 existierte. Zudem gab er mehrere rechte Zeitschriften heraus. 1940 besorgte er die Endredaktion der «Eingabe der 200». Anfang 1941 wandte sich Frick unter dem Label «Aktion zur Wahrung der Unabhängigkeit» an die Chefredaktionen zahlreicher Zeitungen, um für die Anliegen der «200» zu werben. In der Folge bestand bis 1944 ein Vertrauensverhältnis zwischen Fricks Anwaltsbüro und reichsdeutschen Stellen. In den 1980er Jahren sollte die Aufarbeitung dieser Umtriebe dann vor Gericht enden, als Fricks Nachkommen gegen den Berner Geschichtsprofessor Walther Hofer klagten. Dies führte zu einer Debatte über das Verhältnis von historischer Forschungsfreiheit und Persönlichkeitsschutz.

Anfang 1946 wurde der Druck auf den Bundesrat zur Herausgabe der Namen der «200» immer stärker. Dies stand im Zusammenhang mit den «Säuberungen», die bei Kriegsende eingesetzt hatten (s. SozialarchivInfo 2/2015). In erster Linie richteten sich diese gegen politisch diskreditierte Mitglieder der deutschen und italienischen Kolonien in der Schweiz. Wie die Zeitungsartikelsammlung des Sozialarchivs zeigt, forderten insbesondere sozialdemokratische, linksliberale und kommunistische Blätter seit den letzten Kriegswochen ein entschiedenes Vorgehen. Nach der deutschen Kapitulation mehrten sich etwa im «Volksrecht» Titel wie «Hinaus mit den Nazi» (22. Mai), «Use mit ene!» (8. Juni) oder «Auch die Betriebe säubern!» (16. Juni). Am 30. Mai publizierte das «Volksrecht» eine «Erste Liste der ausländischen Feinde der Demokratie in der Schweiz», die die Namen deutscher Nazis in der Schweiz mit Angaben zur Funktion in NS-Organisationen und Schweizer Aufenthaltsort enthielt.

Zwischen Mai 1945 und Februar 1946 wies der Bundesrat 106 Deutsche aus. Daneben fanden auch seitens kantonaler Behörden Ausweisungen statt. In verschiedenen Kantonen lancierten Linksparteien und Gewerkschaften «Säuberungspetitionen», die die Ausweisung deutscher und österreichischer Nazis und italienischer Faschisten forderten. In Zürich setzte der Kantonsrat eine parlamentarische Kommission zur Überprüfung der vom Regierungsrat getroffenen Massnahmen hinsichtlich der Ausweisung politisch diskreditierter Ausländer ein. Dieses allgemein als «Säuberungskommission» bezeichnete Gremium korrespondierte intensiv mit der kantonalen Polizeidirektion. Begrifflich lehnte man sich damit an die «Commissions d’épuration» an, die in Frankreich kurz nach der Befreiung entstanden waren. Allein im Kanton Zürich wurden knapp 800 Verfahren eingeleitet, die in mehr als der Hälfte der Fälle zum Entzug der Aufenthaltsbewilligung führten. Insgesamt beschlossen Bund und Kantone bis Ende 1946 3’307 Ausweisungen von Deutschen. Etwa ein Drittel von ihnen konnte nach Rekursen in der Schweiz bleiben.

Auch bekannte Namen gerieten ins Visier von Medien und Behörden. Dazu zählte der österreichische Fussballtrainer Karl Rappan, der seit den frühen 30er Jahren in der Schweiz wirkte und mit einem Unterbruch seit 1937 die Schweizer Nationalmannschaft betreute. Er und seine Familie engagierten sich während des Zweiten Weltkriegs in NS-Organisationen. Nach Kriegsende wurden in der Presse Stimmen laut, die seine Entlassung als Nationaltrainer und seine Ausweisung forderten. In den Berichten der Zürcher Polizeidirektion an die «Säuberungskommission» wurde dem «Fall Rappan» breiter Raum gegeben, statt der üblichen halben Seite pro Fall nicht weniger als fünfeinhalb Seiten. Darin wurde dargelegt, dass sich Rappans nationalsozialistische Gesinnung und insbesondere seine von der Presse kolportierte NSDAP-Mitgliedschaft nicht nachweisen liessen und das Verfahren gegen ihn deshalb eingestellt worden sei. Hingegen mussten mehrere nationalsozialistische Professoren das Land verlassen, so der Chemiker Bonifaz Flaschenträger und der Veterinärmediziner Leonhard Riedmüller von der Universität Zürich, der Germanist Helmuth de Boor von der Universität Bern sowie der Germanist Richard Newald, der Kunsthistoriker Heribert Reiners, der Pädagoge Josef Spieler und der Histologe Emil Tonutti von der Universität Fribourg.

Daneben stand die Abrechnung mit einheimischen Faschisten und Kollaborateuren. Hier konzentrierte sich die Empörung rasch auf die Unterzeichner der «Eingabe der 200», während die Exponenten der Frontenbewegung der 1930er und frühen 1940er Jahre sowie die Aufarbeitung der Haltung von Behörden und Wirtschaftseliten in den Hintergrund rückten. Mitte Januar 1946 zirkulierten in der Presse die Namen eines Teils der «200». Im Zürcher Kantonsrat wurde am 21. Januar eine Interpellation eingereicht, die den Regierungsrat zur Entlassung der im Staatsdienst stehenden Unterzeichner aufforderte. Am nächsten Tag gab der Bundesrat dem Druck aus Presse und Politik nach und veröffentlichte den Text der Eingabe sowie die vollständige Liste der Unterzeichner. Sie wurden nun in den Medien als «Anpasser» oder «Defaitisten» geschmäht. Ebenso kam der – vom britischen «Daily Express» geprägte – Begriff «Swisslinge» in Gebrauch, der sich auf die Bezeichnung «Quislinge» für Nazi-Kollaborateure bezog, in Anlehnung an Vidkun Quisling, den Führer der norwegischen Faschisten und Vorsitzenden der Marionettenregierung während der deutschen Besatzung. Im Gegenzug erschienen aus den Kreisen der «200» verschiedene Rechtfertigungsschriften. Führende Figur bei diesen Aktivitäten war Wilhelm Frick. Verschiedene im Staatsdienst tätige Unterzeichner wurden in der Folge aber aus ihren Ämtern entfernt, so im Kanton Zürich der Gymnasiallehrer für Mathematik Heinrich Frick, der vorzeitig in den Ruhestand versetzt wurde, und im Aargau Staatsarchivar Hektor Ammann, der dann ab Mitte der 1950er Jahre seine Laufbahn als Wirtschafts- und Landeshistoriker an deutschen Universitäten fortsetzte.

Einen besonders brisanten Fall stellte der Arzt und Offizier Richard Allemann dar. Allemann war an der Universität Zürich Privatdozent für Urologie. Ausserdem sass er für die Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei, die Vorläuferpartei der SVP, als Vertreter der Zürcher Stadtkreise 1 und 2 im Kantonsrat. Nachdem er Ende Januar im Kantonsrat verkündet hatte, die Eingabe hauptsächlich «aus Gründen der Landesverteidigung» unterzeichnet zu haben und nicht von seinem Parlamentsmandat zurücktreten zu wollen, war in der Presse verschiedentlich von einem «Fall Allemann» die Rede. An einem Treffen der «200» zur Lancierung einer publizistischen Gegenoffensive am 29. Januar im Zunfthaus zur Waag rief Allemann in einer emotionalen Intervention aus, man müsse die Linken «niedertätschen». Schliesslich trat der Urologe, den der kommunistische «Vorwärts» als einen «Oberhäuptling der Anpasser» schmähte und der nun im Vorfeld der Gemeindewahlen auch Druck aus seiner eigenen Partei verspürte, Anfang März doch aus dem Kantonsrat zurück. Einige Wochen später teilte der Regierungsrat, der die Forderungen der «200» als «mit der Neutralität der Schweiz, der demokratischen Freiheit und den Grundsätzen eines Rechtsstaates nicht vereinbar» betrachtete, dem Kantonsrat mit, er habe für jeden einzelnen Unterzeichner im Kantonalzürcher Staatsdienst untersucht, ob eine Gesinnung vorliege, die «das notwendige Vertrauen derart erschüttert» habe, dass eine Weiterbeschäftigung «nicht mehr tragbar» erscheine. Im Fall Allemanns habe die Regierung den Erziehungsrat ersucht, mit sofortiger Wirkung die Lehrbefugnis als Privatdozent zu entziehen. Zugleich wurde Allemann als Mitglied der Aufsichtskommission über die Kantonsspitäler Zürich und Winterthur entlassen. Für diesen Entscheid sei massgebend, «dass Dr. Allemann seit der Publikation der Eingabe durch sein einsichtsloses Verhalten dazu beigetragen hat, das Vertrauen in seine Person zu erschüttern».

In der Kantonsratsdebatte bezeichnete der Fraktionssprecher der Sozialdemokraten die Verteidigungsstrategie Allemanns und anderer Unterzeichner als «Lügengebäude». Allemann habe im Juni 1940 als Oberstleutnant in einem militärischen Kurs die Auffassung vertreten, die Deutschen würden nun einen Brückenkopf nach England errichten und der Krieg sei in 14 Tagen fertig. Der Sprecher der Bauernfraktion meinte über den ehemaligen Fraktionskollegen, dieser habe «unsere Parteitüre heftig polternd hinter sich zugeschlagen». Dennoch seien die Massnahmen gegen Allemann zu hart. Sein «Temperament» habe ihn «zu politischen Ungeschicklichkeiten verführt», er habe aber auch «wissenschaftliche Werte» geschaffen, weshalb die Bauernfraktion den «brüsken Entzug der venia legendi verurteilen» müsse. In der Folge profitierte Allemann vom Umstand, dass mit dem Einsetzen des Kalten Kriegs der Säuberungseifer rasch erlahmte. Er konnte seine Lehrbefugnis behalten und 1953 verlieh ihm die Universität sogar den Professorentitel.

Material zum Thema im Sozialarchiv (Auswahl)

Archiv

  • Ar 1.124.8 Sozialdemokratische Partei der Schweiz: Diverses 1940–1946
  • Ar 1.124.9 Sozialdemokratische Partei der Schweiz: Säuberungen, Ausbürgerungen, Spionage/Landesverräter
  • Ar 1.124.11 Sozialdemokratische Partei der Schweiz: Eingabe der Zweihundert, ESAP/NSB etc.
  • Ar 39.30.1 Schweizerischer Verband des Personals öffentlicher Dienste vpod: Parteien, Organisationen I

Sachdokumentation

  • KS 32/86a Faschismus; Erneuerung: Schweiz
  • ZA 34.3 C Totalitarismus; Radikalismus; Extremismus: Schweiz

Bibliothek

  • Brassel-Moser, Ruedi: Säuberungen, in: Traverse 2/4 (1995). S. 20f., D 5397
  • Grap, Gilbert: Differenzen in der Neutralität: Der Volksbund für die Unabhängigkeit der Schweiz (1921–1934). Zürich 2011, 125353
  • Hahn, Patrick von: «Sauberer» als Bern? Schweizerische und Basler Politik gegenüber den nationalsozialistischen Organisationen in der Schweiz (1931–1946), in: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte 51 (2002). S. 46-58, D 4212
  • Kreis, Georg: Die Entnazifizierung der Schweiz, in: ders.: Vorgeschichten zur Gegenwart: Ausgewählte Aufsätze, Bd. 2. Basel 2004. S. 305–321, 113423
  • Kunz, Matthias: Aufbruchstimmung und Sonderfall-Rhetorik: Die Schweiz im Übergang von der Kriegs- zur Nachkriegszeit in der Wahrnehmung der Parteipresse 1943¬–50. Bern 1998, Gr 9637
  • Scheibler, Kurt: Geschichte im Würgegriff der Gerichte? Die Prozesse um Wilhelm Theodor Frick (1894–1961) und die Debatte der Historiker. Zürich 2014, 130870
  • Simon, Christian: Hektor Ammann: Neutralität, Germanophilie und Geschichte, in: Mattioli, Aram (Hg.): Intellektuelle von rechts: Ideologie und Politik in der Schweiz 1918–1939. Zürich 1995. S. 29-53, 98854
  • Tanner, Jakob: «Die Ereignisse marschieren schnell»: Die Schweiz im Sommer 1940, in: Suter, Andreas und Manfred Hettling (Hg.): Struktur und Ereignis. Göttingen 2001. S. 257-282, 107900
  • Van Dongen, Luc: La mémoire de la Seconde Guerre mondiale en Suisse dans l’immédiat après-guerre (1945–1948), in: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte 47 (1997). S. 709-729, D 4212
  • Waeger, Gerhart: Die Sündenböcke der Schweiz: Die Zweihundert im Urteil der geschichtlichen Dokumente 1940–1946. Olten/Freiburg i. Br. 1971, 47176
  • Wolf, Walter: Faschismus in der Schweiz: Die Geschichte der Frontenbewegungen in der deutschen Schweiz. Zürich 1969, 39590
14. November 2021Christian Koller zurück