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Umnutzung Zellwegerareal

In weiten Räumen denken – Urbane Entwicklungen im Grossraum Zürich am Beispiel Uster

Eine Veranstaltungsreihe des Schweizerischen Sozialarchivs
Konzept: Ludi Fuchs, Gast im Sozialarchiv 2010

In Zusammenarbeit mit der Stadt Uster und mit dem Projekt „S5-Stadt. Agglomeration im Zentrum“ des ETH Wohnforum – ETH CASE

Am 2. Oktober 2010 hat in Uster der letzte Anlass unserer Veranstaltungsreihe „In weiten Räumen denken – Urbane Entwicklungen im Grossraum Zürich am Beispiel Uster“ stattgefunden. Die Veranstaltungen widmeten sich Fragen nach der Gestaltung und Qualität des öffentlichen Raums und beleuchteten aus unterschiedlichen Perspektiven die Konflikte bei seiner Nutzung, indem Akteure und Entscheidungsträger aus den verschiedensten Feldern mit ihren je eigenen Interessen zusammen ins Gespräch gebracht wurden.

Brennpunkte der städtebaulichen Entwicklung

2. Oktober 2010, 14.00 Uhr, Treffpunkt: Perron 1, Bahnhof Uster

Uster ist noch nicht gebaut! Grosse Flächen harren ihrer Umgestaltung: Was passiert mit „Kern Süd“, dem Zeughausareal und der ehemaligen „verbotenen Stadt“, dem Zellwegerareal? Entscheide von grosser Tragweite stehen an – wer kann und soll an ihrer Entstehung partizipieren?

Begehung und anschliessende Diskussion in der Zeughaus-Bar mit:

Barbara Thalmann, Architektin und Sozialvorsteherin Uster
Oliver Hagen
, Architekt
Walter Ulmann
, Stadtplaner Uster

Moderation: Ludi Fuchs, Gast im Sozialarchiv 2010

> Bericht vom Rundgang zu den städtebaulichen Brennpunkten

„Vom Fabrikareal zum Wohngebiet“ (PDF, 297 KB), Bericht von Bruno Fuchs im Zürcher Oberländer vom 4. Oktober 2010

Gipfeltreffen Zürich – Uster

8. September 2010, 20.00 Uhr, Stadt- und Regionalbibliothek Uster (vis à vis Bahnhof), Bankstrasse 17

Uster und Zürich sind einander dank der S-Bahn näher gerückt. Wie profitieren die beiden Städte voneinander? Was können sie voneinander lernen, um die Anforderungen der Zukunft in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Verkehr zu meistern?

Corine Mauch, Stadtpräsidentin Zürich, im Gespräch mit Martin Bornhauser, Stadtpräsident Uster

Moderation: Stefan Hotz, Redaktor NZZ

> Bericht vom Gipfeltreffen

„So nah und immer noch so fern“ (PDF, 734 KB), Bericht von Renato Bagattini im Zürcher Oberländer vom 10. September 2010

„Zürich ist nur zeitlich nah“ (PDF, 528 KB), Bericht von Eduard Gautschi in der Oberland-Ausgabe des Tages-Anzeigers vom 10. September 2010

Wohnen für alle?

26. August 2010, 18.30 Uhr, Treffpunkt: Perron 1, Bahnhof Uster

Günstiger Wohnraum fehlt allenthalben. Fast so rar ist das Engagement von Kommunen und Privaten, in den gemeinnützigen Wohnungsbau zu investieren. Wer drückt sich weshalb, und wohin führt das?

Rundgang und Einführung: Ludi Fuchs, Gast im Sozialarchiv 2010

Diskussion auf dem Weg und anschliessend im Musikcontainer (Asylstr. 10) mit:

Ernst Hauri, Direktor a. i. Bundesamt für Wohnungswesen
Barbara Thalmann
, Architektin und Sozialvorsteherin Uster
Marco Brunner
, Investor „Im Lot Immobilien“, Uster

Moderation: Ludi Fuchs

> Bericht vom Rundgang und von der Diskussion

„Neue Wohnungen sind stets gefragt“ (PDF, 845 KB), Bericht von Rosmarie Schmid im Zürcher Oberländer vom 28. August 2010

„Billiges Bauen wird schwieriger“ (PDF, 172 KB), Bericht von Eduard Gautschi in der Oberland-Ausgabe des Tages-Anzeigers vom 28. August 2010

Wem gehört das Stadtzentrum?

1. Juli 2010, 18.30 Uhr, Treffpunkt: Perron 1, Bahnhof Uster

Mitten in Uster: Die Überbauung auf dem Areal „Kern Nord“ entpuppt sich als Sorgenkind, die Umgestaltung von „Kern Süd“ ist ein Politikum. Wer darf mitreden, wenn es um die Gestaltung unserer Stadtzentren geht? Am Planungsprozess Beteiligte werfen einen Blick zurück – und voraus.

Rundgang und Einführung: Ludi Fuchs, Gast im Sozialarchiv 2010
Diskussion auf dem Areal und anschliessend im Qbus (Braschlergasse 10) mit:

Thomas Held, Direktor Avenir Suisse, ehemals Planung „Kern Nord“
Reinhard Giger
, Vizepräsident Wirtschaftsforum Uster, ehemals Vertreter des privaten Grundeigentümers (Credit Suisse/Winterthur Versicherungen Immobilien)
Heinrich Degelo
, Architekt, ausführendes Architekturbüro
Thomas Kübler
, Stadtrat und Bauvorstand Uster

Moderation: Ludi Fuchs

> Bericht vom Rundgang
> Bericht von der Podiumsdiskussion

„Auf Uster war kein Verlass“ (PDF, 501 KB), Bericht von Eduard Gautschi in der Oberland-Ausgabe des Tages-Anzeigers vom 3. Juli 2010

„Seelenlose Mitte oder Meisterwerk?“ (PDF, 19 KB), Bericht von James D. Walder in der Online-Ausgabe des Anzeigers von Uster (Zürcher Oberländer) vom 3. Juli 2010

„Verdichtung im Zentrum“ (PDF, 397 KB), Bericht von Koni Loepfe im P.S., die linke Zürcher Zeitung, Nr. 26, vom 8. Juli 2010

Im Archiv von Tele Top kann man unter TOP NEWS den Beitrag „Entwicklung im Stadtzentrum Uster“ von Claudia Rothlin vom 2. Juli 2010 ansehen.

Agglomeration im Zentrum

1. Juni 2010, 19.30 Uhr, Stadthaus Uster, Bahnhofstrasse 17

Die Agglomeration muss aus dem Schatten der Kernstadt treten und selbstbewusst auftreten. Sorgsam gepflegte Vorurteile und Abwehrmechanismen gehören über Bord geworfen: Das Leben findet in den Zwischenstädten statt!

Referat von Thomas Sieverts, Architekt und Stadtplaner, Bonn
Einleitung: Jakob Tanner, Präsident Verein Schweizerisches Sozialarchiv
Schlusswort: Martin Bornhauser, Stadtpräsident Uster

> Bericht zum Vortrag von Thomas Sieverts
> Bericht vom Stadtrundgang mit den Vereinsmitgliedern

„Deuter der Agglomeration“ (PDF, 764 KB), Beitrag von Stefan Hotz über Thomas Sieverts, erschienen in der Neuen Zürcher Zeitung am 23. April 2010.