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Archive

Die ersten Nachlässe wurden dem Sozialarchiv zwar bereits in den 1930er Jahren übergeben. Eine Archivabteilung entstand hingegen erst vierzig Jahre später. 1974 wurde der erste Archivar angestellt. Damit begann die systematische Erschliessung der Bestände und die aktive Erwerbung. In den ersten Jahren übernahm das Sozialarchiv schwergewichtig Archivbestände der schweizerischen Arbeiterbewegung, beispielsweise das Parteiarchiv der SPS, die Unterlagen der Arbeiterunion Zürich, das Archiv des Arbeiterbildungs-Vereins Eintracht Zürich, die Akten der Sozialdemokratischen Jugendorganisation der Schweiz oder die Nachlässe von Otto Lang (1863-1936), Max Weber (1897-1974), Fritz Studer (1873-1945) und Anny Klawa-Morf (1894-1993).
Seit 1974 hat die Archivabteilung einen rasanten Ausbau erlebt. Das Sozialarchiv beherbergt heute mehr als 500 Körperschaftsarchive und Privatnachlässe. Auch die thematische Breite ist in dieser Zeit beträchtlich erweitert worden. Neben der Frauen- und Jugendbewegung sind viele Neue soziale Bewegungen hervorragend dokumentiert, beispielsweise die Umweltbewegung, die Solidaritätsbewegung und der Faire Handel, die Friedensbewegung und die Schwulen- und Lesbenbewegung. Besonders gut vertreten ist aber nach wie vor die Arbeiterbewegung mit den politischen Parteien (SPS, PdAS), den Gruppierungen der Neuen Linken (POCH, RML/SAP, KPS/ML), den Gewerkschaften und den wichtigsten Arbeiter-Sport- und -Kulturorganisationen (SATUS, ATB, Schweizerischer Arbeitersänger-Verband, Sozialistischer Abstinentenbund, LASKO, Schweizerisches Arbeiter-Hilfswerk).

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