Bis anhin wurden die Bücher des Sozialarchivs – wie diejenigen der ETH-Bibliothek – inhaltlich anhand der Universalklassifikation erschlossen. Im Dezember 2012 sind wir nun für die Beschlagwortung auf die Gemeinsame Normdatei (GND) umgestiegen. Die GND kommt in fast allen grossen Universitätsbibliotheken im deutschsprachigen Raum zur Anwendung, so in den im Informationsverbund Deutschschweiz (IDS) zusammengeschlossenen Bibliotheken, in der Nationalbibliothek wie auch in den Bibliotheksverbünden in Deutschland und Österreich.
Die gemeinsame Nutzung und Pflege eines identischen Vokabulars und einheitlicher Regeln sind sowohl für die Benutzenden als auch für die Mitarbeitenden von Vorteil. Dank der kooperativen Erschliessung kann das Sozialarchiv von der Arbeit anderer Bibliotheken profitieren und umgekehrt. Daten können unter den Bibliotheken ausgetauscht und nachgenutzt werden. Die Benutzenden wiederum finden bei einer thematischen Recherche in verschiedenen Verbundkatalogen aus dem deutschsprachigen Raum mit denselben Suchbegriffen relevante Treffer.
Auf dem Platz Zürich nutzen die Zentralbibliothek, Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken die Gemeinsame Normdatei. Insbesondere für Recherchen im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften kann also in Zukunft mit einem einheitlichen Vokabular nach aktueller Literatur gesucht werden.
Kategorie: Nutzungsinformation
Datenbank «Sachdokumentation»
Das Portal für sämtliche Bestände der Dokumentation von den 1830er Jahren bis heute
Die Datenbank "Sachdokumentation" bietet ein gemeinsames Dach für sämtliche Bestände der Dokumentation: für die Sammlung mit Zeitungsausschnitten (1943 bis 2006) und für die Sammlung mit Broschüren/Flugschriften (von den 1830er Jahren bis heute). Bei der Suche nach Dossiers zu einem bestimmten Thema sind dank des direkten Zugriffs auf die dazugehörigen Schachteln sowie auf die detailliert erfassten Broschüren/Flugschriften genauere Informationen zu den jeweiligen Schachtelinhalten verfügbar. Zudem können sich die Benutzenden aufgrund der Schachtelanzeige eine Vorstellung über den Umfang eines Dossiers machen. Neu ist damit eine umfassende Online-Recherche nach Broschüren, Flugschriften und Zeitungsausschnitten zu rund 1’200 Sachthemen möglich!
Das Bestellen ist ebenfalls einfacher geworden. Aus einem Dossier können gezielt die Schachteln aus dem fraglichen Zeitraum oder mit dem gewünschten Inhalt ausgewählt und online bestellt werden. Für einzeln in NEBIS katalogisierte Dokumente führt ein Link direkt in den NEBIS-Katalog, wo man die Broschüren – wie gewohnt – auch einzeln bestellen kann.
Das Wichtigste im Überblick:
- Zu rund 1’200 Sachthemen gibt es Dossiers. Ein Dossier umfasst mehrere Schachteln, die zeitlich voneinander abgegrenzt und zum Teil inhaltlich näher beschrieben sind. Die Schachteln können online bestellt und im Lesesaal eingesehen werden.
- Einzeldokumente sind für die Hauptsammelgebiete des Sozialarchivs erfasst, zum Teil im NEBIS-Katalog, zum Teil in der Datenbank selbst (diese Detailerschliessung ist noch im Gang). Die in NEBIS katalogisierten Dokumente können auch einzeln bestellt werden.
- Ein Einstieg über die systematische "Gliederung nach Hauptgruppen" ermöglicht das Navigieren durch den hierarchisch aufgebauten Themenbaum bis zum gewünschten Dossier.
- Die "Suche nach Begriffen" durchsucht sämtliche Felder der Datenbank: Dossiers, Schachteln sowie Einzeldokumente. (Ein Leerschlag zwischen zwei Begriffen bewirkt die voreingestellte Verknüpfung AND.) Als Resultat erscheint eine Liste mit allen Dossiers, Schachteln und Einzeldokumenten, in denen der gesuchte Begriff vorkommt.
- Die "Suche nach Notation" entspricht einer Expertensuche: es kann damit entweder eine bestimmte Stelle im Themenbaum angesteuert oder systematisch ein ganz spezifisches Dossier aufgerufen werden.
- Die eidgenössischen Volksabstimmungen (vorerst bis 2006) sind auf Schachtelebene erfasst. Man kann demnach gezielt die Broschüren/Flugschriften sowie die Zeitungsausschnitte zu einer Abstimmungsdebatte suchen und bestellen.
Mit dem Online-Zugriff auf die Sachdokumentation ist nun eine profunde Recherche und eine präzise Bestellung – wie bereits bei den Büchern und Zeitschriften – jederzeit und von überall her möglich. Damit steht den Benutzenden endlich auch für die wertvollen Bestände der Dokumentation ein zeitgemässes Rechercheinstrument zur Verfügung.
Verfeinerte Recherchemöglichkeiten dank angereicherter Katalogdaten
Die Suche nach einem spezifischen Buch ist mit dem Online-Zugriff auf den NEBIS-Katalog einfach geworden. Jederzeit und von überall her kann das gewünschte Werk mithilfe von Titelangaben oder über den Namen des Autors recherchiert und bestellt werden.
Thematische Recherchen stellen eine grössere Herausforderung dar. Engen Sie die Suche zu sehr ein, besteht die Gefahr, dass Sie die entscheidende Nadel im Heuhaufen verpassen. Suchen Sie hingegen zu breit, erschwert die grosse Treffermenge das Auswählen der tatsächlich relevanten Titel. Ein Buch allein aufgrund der Angaben im Katalog inhaltlich zu beurteilen, bleibt – trotz der thematischen Erschliessung mit Schlagwörtern – anspruchsvoll. Buchtitel können irreführend sein, so dass sich Fehlbestellungen kaum vermeiden lassen. Enttäuschte Benutzerinnen und Benutzer sind die Folge.
Insbesondere können Aufsätze, die in einem Sammelband erschienen sind, nur über dessen meist sehr allgemein gehaltenen Titel recherchiert werden. Weder die Autoren noch die Titel der einzelnen Aufsätze sind im Katalog verzeichnet. Gerade hier kann die Anreicherung der Katalogdaten durch gescannte Inhaltsverzeichnisse den Benutzenden wertvolle zusätzliche Hinweise zum Inhalt eines Buches liefern. Die Qualität der Informationsrecherche erhöht sich dadurch erheblich.
Seit März 2012 werden auch bei einer Auswahl der Neuerwerbungen des Schweizerischen Sozialarchivs die Inhaltsverzeichnisse gescannt und als PDF-Dateien mit den Katalogdaten verknüpft. In den ersten zwei Monaten wurden vom Digitalisierungszentrum der Zentralbibliothek Zürich im Auftrag des Sozialarchivs knapp 150 Inhaltsverzeichnisse digitalisiert.
Titelblatt und Inhaltsverzeichnis eines Buches mit angereicherten Katalogdaten können so direkt aus dem NEBIS-Katalog als PDF eingesehen werden. Das automatische Durchsuchen der gescannten Objekte ist allerdings auf den NEBIS-Rechercheportalen vorläufig noch nicht möglich, die Funktion soll aber in naher Zukunft angeboten werden. Bis dahin muss man sich mit der alten NEBIS-Suchoberfläche behelfen, wo bei der Stichwortsuche die Suchoption "Stichwörter aus allen Feldern inkl. Inhaltsverzeichnisse" ausgewählt werden kann.
Sämtliche Zeitschriften im NEBIS-Katalog
Wir haben Grund zur Freude. – Warum? Ein Meilenstein ist erreicht! Sämtliche Zeitschriften des Sozialarchivs sind endlich vollständig im NEBIS-Katalog enthalten. Im Lauf der letzten zwei Jahre wurden die letzten 1’300 von insgesamt ca. 5’500 alten Titeln neu katalogisiert und können nun von den Benutzerinnen und Benutzern online recherchiert werden. Damit gehört die Suche im Zettelkatalog auch für Zeitschriften der Vergangenheit an.
Neben wissenschaftlichen Journalen, Gewerkschafts- und Arbeiterpresse zählen auch Publikationen verschiedener sozialer Bewegungen zu den neu erfassten Titeln. Viele dieser originellen und grafisch sehr schön gestalteten Schweizer Publikationen sind einzigartig und heute nur noch im Sozialarchiv zu finden. Zum Beispiel Schüler- und Lehrlingszeitschriften, Veröffentlichungen von Studentenorganisationen aus den bewegten 1970er und 1980er Jahren, Periodika von Soldatenkomitees oder Quartier- und Gassenblätter aus Zürich.
Zwei dieser Schätze der Schweizer Bewegungspresse seien im Folgenden näher vorgestellt:
Die "Telefonziitig" (Signatur: D 4346) erschien von 1975 bis 1983 täglich in Zürich. Allerdings nicht in gewohnter, gedruckter Form. Die Texte wurden im Zürcher Dialekt auf Tonband gesprochen und waren via Telefon jederzeit für jedermann von überall her zugänglich. Mitgeteilt wurden in den dreiminütigen Bulletins tagesaktuelle Nachrichten und kulturelle Veranstaltungen, aber auch politische Meldungen zu Demonstrationen oder Besetzungen in der Stadt.
Im Sozialarchiv verwahren wir die maschinengeschriebenen Manuskripte und Textentwürfe der "Telefonziitig". Die amüsant zu lesenden Dokumente sind im Lesesaal einsehbar und geben einen unmittelbaren Einblick in die Zeit von damals. Ausserdem hat das Sozialarchiv auch das Mitteilungsblatt für Abonnenten, Gönner, Hörer und Interessenten der "Telefonziitig" gesammelt, das zusätzliche Informationen über diese alternative Form der Presse liefert.
Hinter der Signatur D 4745 und dem harmlosen Namen "Chindsgi" versteckt sich das Informationsbulletin des Experimentier-Kindergarten-Vereins Zürich (erschienen von 1972 bis 1976). Zum Verein gehörten freie Kindergärten aus einzelnen Zürcher Gemeinden sowie die engagierte Elternschaft, insbesondere Mütter aus der Zürcher Frauenbefreiungsbewegung. Ganz im Sinne der Zeit verschrieb sich die Gruppierung der freiheitlich antiautoritären Erziehung und förderte das selbstbestimmte Heranwachsen der Kinder ohne Normen, Verbote und Tabus. In der Gestaltung der Titelblätter durch Kinderhand widerspiegeln sich diese Vorstellungen des Vereins. (Vom Experimentier-Kindergarten-Verein Zürich besitzt das Schweizerische Sozialarchiv im Übrigen auch das Archiv.)
Diese und viele weitere interessante ältere Zeitschriftentitel können online im NEBIS-Katalog recherchiert werden. Die Bestellung (mit Signatur) erfolgt nach wie vor mit Bestellschein. Ein Blick in diese Trouvaillen lohnt sich!
Redesign Datenbank Bild + Ton
Fairer Handel und Entwicklungshilfe: Neu geordnete thematische Dossiers
"Fair Trade" steht für den gerechten Handel mit Erzeugnissen aus Entwicklungsländern. Gegründet wurden die ersten Fair-Trade-Organisationen in den 1940er Jahren im Norden der USA. In der Schweiz machten ab den 1970er Jahren die "Bananenfrauen" rund um die Frauenfelder Pfarrfrau Ursula Brunner von sich reden. Sie bereisten Nicaragua und weitere lateinamerikanische Länder und machten auf die Probleme des Welthandels und insbesondere auf die Missstände im Bananenanbau aufmerksam. So setzten sie sich vehement für einen fairen Bananenpreis ein. Unter dem Motto "Warum ist eine Banane billiger als ein Apfel?" forderten sie Migros und Coop auf, einen Aufpreis auf Bananen zu verlangen, der den Produzenten zugutekommen sollte. Dafür war die Zeit allerdings noch nicht reif.
1977 entstand in der Schweiz die Claro Fair Trade AG, die bald weit über hundert eigene Läden für faire Produkte betrieb. Sie unterstützte auch Kampagnen wie "Jute statt Plastik" oder "Nica statt Chiquita". Einen weiteren Aufschwung erlebte der Faire Handel seit der ersten Hälfte der 1990er Jahre mit dem Fair-Trade-Label "Max Havelaar". Eine Fülle zertifizierter Produkte – vom Kaffee bis zur Ananas, vom Zucker bis zur Rose – ist so aus der Nische der Weltläden in die Migros- und Coop-Regale gelangt.
Die Geschichte des fairen Handels in der Schweiz ist in unseren Broschüren-/Flugblatt-Dossiers vielfältig und bunt dokumentiert. Diese reichen Schätze wurden nun neu geordnet: Es galt, den wirtschaftlichen Nord-Süd-Dialog klar abzugrenzen von der Entwicklungshilfe im engeren Sinne (Projekte in Entwicklungsländern):
Im Thema Nord-Süd-Dialog sind neben den Organisationen des Fairen Handels auch internationale Organisationen wie die UNCTAD und die Institutionen von Bretton Woods (IWF, Weltbank) vertreten. Ebenfalls in den wirtschaftlichen Kontext gehören Kampagnen wie "Entwicklung braucht Entschuldung" oder "Recht auf Nahrung" – und natürlich die heutigen Nachfolger von "Jute statt Plastik": "Let‘s wear fair", "Fair unterwegs" oder "Faire Computer".
Die Dossiers zur Entwicklungshilfe und -politik umfassen die technische Zusammenarbeit und die humanitäre Hilfe der Schweiz. HEKS, Alliance Sud, Helvetas, Brot für alle, swisscontact: das sind nur einige von vielen Hilfsorganisationen, deren Projekte hier dokumentiert sind. Auf internationaler Ebene seien die UNO-Entwicklungsziele und die Mikrokredite erwähnt.
Neue Suchmöglichkeiten auf unserer Website
Die integrale Suche über alle Bestände hinweg – die Funktion "Website durchsuchen" – war bis vor Kurzem erstens sehr langsam und zweitens wurde nicht zuverlässig gefunden, wonach gesucht wurde. Zumindest war die Trefferliste unvollständig: die Archivfindmittel wurden überhaupt nicht berücksichtigt und auch Fundstellen in PDF-Dateien suchte man vergeblich.
Seit Anfang Mai 2011 ist auf unserer Website mit Apache Solr eine neue Volltext-Suchtechnologie implementiert. Mit der Site-Search lassen sich nun verlässlich sämtliche Unterseiten von www.sozialarchiv.ch durchsuchen, inklusive PDF-Dateien. Die Archivfindmittel sind wieder in die Suche mit einbezogen, und es werden auch Treffer im Themenverzeichnis der Sachdokumentation angezeigt. Die Suchergebnisse werden schneller geliefert und lassen sich nach Typ filtern: Webseiten, PDFs, Themen, Archivfindmittel.
Das Ziel, auf unserer Homepage eine einheitliche Suche über alle Bestände des Sozialarchivs anzubieten, ist damit fast, aber noch nicht ganz erreicht: für Bild- und Tondokumente müssen die Benutzenden nach wie vor gezielt in der Datenbank Bild + Ton recherchieren. Wir bleiben dran…
Das Rechercheportal – der neue Zugang zum NEBIS-Katalog
In der ganzen Bibliothekswelt ist ein Wandel der Online-Kataloge im Gange. Die Suchoberflächen werden moderner, einfacher und benutzerfreundlicher. Ab dem 4. Januar 2011 wird auch das Schweizerische Sozialarchiv für den NEBIS-Katalog eine neue Suchoberfläche zur Verfügung stellen: Das Rechercheportal (http://www.recherche-portal.ch) verspricht einen leicht verständlichen und schnellen Zugriff auf die NEBIS-Katalogdaten.
Das Rechercheportal wird von der Zentralbibliothek Zürich gestaltet. Benutzende der Zentralbibliothek werden also im Sozialarchiv dieselbe vertraute Katalogoberfläche vorfinden.
Was ist im Rechercheportal enthalten?
Das Rechercheportal bietet Zugriff auf die Bestände sämtlicher NEBIS-Verbundbibliotheken: Neben dem Sozialarchiv, der Zentralbibliothek und der ETH-Bibliothek sind die Museumsgesellschaft, die Bibliotheken der ZHAW und viele mehr vertreten. Das Rechercheportal verzeichnet Bücher, Zeitschriften, Broschüren, audiovisuelle Medien, Bilder, Musikalien, Karten sowie lizenzierte E-Journals und E-Books.
Was findet man nicht im Rechercheportal?
Wie im NEBIS-Katalog sind auch im Rechercheportal die Bestände der meisten Institutsbibliotheken der Universität Zürich nicht enthalten. Sie finden sich nach wie vor im Katalog IDS Zürich. Swissbib Zürich – zugänglich über die Homepage der Zentralbibliothek – ermöglicht eine gemeinsame Suche über beide Kataloge.
Wer auf dem Platz Zürich nicht fündig geworden ist, kann seine Suche ausweiten auf Swissbib Schweiz (http://www.swissbib.ch), den Metakatalog der Schweizer Hochschulbibliotheken und der Schweizerischen Nationalbibliothek.
Aktualisierter Präsenzbestand im Lesesaal
Im Lesesaal steht den Benutzerinnen und Benutzern des Sozialarchivs ein umfangreicher Präsenzbestand an Büchern und Zeitschriften zur Verfügung.
Der Buchbestand umfasst rund 500 Titel und besteht aus Gesamtdarstellungen, Statistiken, Nachschlagewerken, Fachbibliografien und Adressverzeichnissen, welche die einzelnen Sammelschwerpunkte des Sozialarchivs (Gesellschaft, Politik, Geschichte, Arbeit, Sozialpolitik) abdecken. Sowohl Fachlexika als auch allgemeine Nachschlagewerke finden sich zu weniger zentralen Gebieten wie Recht, Wirtschaft und Kultur. Diese Präsenzbibliothek ermöglicht einen raschen Zugang zu Informationen – sei es, um einen ersten Überblick über ein Thema zu gewinnen oder um Sachverhalte, Daten und Fakten abzugleichen.
Die Präsenzbibliothek wird zwar laufend durch Neuerscheinungen ergänzt, jedoch fand die letzte systematische Überprüfung des gesamten Bestandes 1997 statt. Im Verlauf dieses Jahres wurde daher der gesamte Bestand auf seine Aktualität hin überprüft. Veraltete, nicht benutzte Bücher sowie ähnliche Bücher zum gleichen Thema wurden entfernt. Ebenso wurden nicht zum Sammelgebiet gehörende Titel herausgenommen. Für veraltete Büchertitel wurden Neuauflagen oder ein gleichwertiger Ersatz beschafft. Insgesamt wurden 46 Bücher entfernt und 44 neu aufgestellt. Neu eingeführt wurde das Thema "Kommunikationswissenschaften" – die sieben Titel sind in der Abteilung LS 1 "Kultur, Wissenschaft" zu finden. Nach Abschluss der Aktualisierung wurde auch das Gesamtverzeichnis der Präsenzbibliothek nachgeführt, es liegt bei der Informationstheke auf.
Der Periodikabestand wurde bereits vor rund drei Jahren überprüft. Aktuell liegt die jeweils neueste Nummer von rund 660 Zeitungen und Zeitschriften zur Lektüre bereit. Ende 2009 wurde ausserdem der alphabetische Zugriff darauf erneuert, denn der bisherige Zettelkasten war aus heutiger Sicht umständlich in Bedienung und Aktualisierung. Neu liegt bei der Informationstheke eine übersichtliche Titelliste auf, die rasch zum gesuchten Lesesaalfach führt. Der thematische Zugriff erfolgt nach wie vor über die Aufstellung der Zeitschriften nach Themengruppen.
Mit der jüngsten Aktualisierung des Buchbestandes befindet sich nun das gesamte Präsenzangebot im Lesesaal auf dem neuesten Stand.
Vorübergehend längere Lieferfristen
Die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau des Theaters Stadelhofen in unserem Haus beeinträchtigen in der Zeit vom 10. Mai bis zum 30. Juni 2010 den Zugang zum Magazin des Sozialarchivs.
Die Wartezeit für Bestellungen erhöht sich dadurch leider von einer halben auf eine ganze Stunde.
Im Übrigen erbringt das Sozialarchiv seine Dienstleistungen während des Umbaus im gewohnten Umfang.
Wir danken für Ihr Verständnis!
Schweizerisches Sozialarchiv, Benutzungsdienst
