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Start geglückt – swisscovery von SLSP ist online

Seit dem 7. Dezember 2020 ist der neue Bibliothekskatalog swisscovery der neuen gesamtschweizerischen Bibliotheksplattform SLSP (Swiss Library Service Platform) in Betrieb und alle eingeschriebenen Benutzer/innen haben nun Zugang zu Medien von rund 475 Bibliotheken in der ganzen Schweiz.

Wenn Sie diesen Text lesen, werden Sie also die neue Suchoberfläche swisscovery von SLSP möglicherweise schon getestet (Kompliment!) und sich hoffentlich auch erfolgreich registriert und eingeloggt haben (herzlich willkommen bei SLSP!). Allenfalls haben Sie sogar schon Bücher aus der Bibliothek des Sozialarchivs ausgeliehen (wir gratulieren!). Falls Sie noch nicht so weit gekommen sind – auch kein Problem: Die Neuregistrierung können Sie jederzeit vornehmen.

Nachfolgend nochmals einige Informationen zur Erinnerung:

  • Registrierung: Bibliothekskund/innen müssen ein SWITCH edu-ID-Konto besitzen, um von den swisscovery-Dienstleistungen Gebrauch machen zu können. Hier können Sie sich registrieren: https://registration.slsp.ch/
    Falls Sie bei der Registrierung Hilfe benötigen, können Sie sich jederzeit telefonisch oder vor Ort an unser Personal wenden, wir unterstützen Sie gerne!
    > Tipp: Nehmen Sie sich etwas Zeit und unterbrechen Sie den Registrierungsvorgang nicht.
  • Ausweise: Bisherige Bibliothekskarten können weiterhin gebraucht werden.
  • «Alte» Ausleihen: Über den Link recherche.nebis.ch können Sie diejenigen Ausleihen einsehen, welche Sie noch über Ihr NEBIS-Konto getätigt haben. Benützen Sie dafür Ihre bisherigen Login-Daten.
  • «Neue» Ausleihen»: Ausleihen, die Sie bereits über swisscovery gemacht haben, können Sie in Ihrem neu erstellten SLSP-Konto via SWITCH edu-ID kontrollieren.
  • SLSP-Courier: Der SLSP-Courier ermöglicht Ihnen, sich innerhalb von 48 Stunden Bücher von einer Bibliothek in eine andere liefern zu lassen gegen eine Gebühr von CHF 6.- pro bestelltem Dokument. Gewisse Hochschuleinrichtungen übernehmen diese Gebühr für ihre Angehörigen, klären Sie dies bei Ihrer Hochschule ab.

Wichtig: SLSP beziehungsweise swisscovery löst den bisherigen NEBIS-Katalog ab, jedoch nicht die Sozialarchiv-eigenen Datenbanken der Sachdokumentation (sachdokumentation.ch) und des Archivs (findmittel.ch und bild-video-ton.ch). Archivunterlagen, bewegte und unbewegte Bilder sowie thematische Dossiers mit Broschüren oder Zeitungsausschnitten bestellen Sie unverändert wie bisher.

> Informationen rund um SLSP und swisscovery finden Sie auch hier: nebis.ch/de/swisscovery/
Und natürlich können Sie sich bei Fragen jederzeit an unser Bibliothekspersonal wenden.

SLSP und swisscovery – was für Sie als Bibliotheksbenutzer/in wichtig ist

Am 7. Dezember 2020 um 10 Uhr ist es soweit: swisscovery und die weiteren Dienste von SLSP (Swiss Library Service Platform) lösen die aktuellen Bibliotheksverbünde (u.a. NEBIS) und die bisherigen Rechercheportale schweizweit ab. Als Bibliothekskund/in haben Sie ab dann neu über eine einzige Rechercheplattform namens swisscovery Zugriff auf den gesamten wissenschaftlichen Medienbestand der Schweiz.

Das Wichtigste in Kürze:

Was ist swisscovery?
Die neue nationale Rechercheplattform swisscovery verzeichnet insgesamt mehr als 30 Millionen Bücher, Serien, Zeitschriften und Non-Book-Materialien sowie mehr als 3 Milliarden elektronische Artikel. Betrieben wird swisscovery von der Swiss Library Service Platform, kurz SLSP. Die SLSP wurde von 15 Hochschulen ins Leben gerufen. Bis heute haben sich schweizweit 475 Bibliotheken angeschlossen.

Benutzerkonto / Wo kann ich mich registrieren?
Bibliothekskund/innen müssen ein SWITCH edu-ID-Konto besitzen, um von den swisscovery-Dienstleistungen Gebrauch machen zu können. Hier können Sie sich registrieren: https://registration.slsp.ch/

> Bitte beachten Sie:

  • Falls Sie noch kein SWITCH edu-ID-Konto besitzen, können Sie dieses während der Registrierung einrichten.
  • Wir empfehlen Ihnen, den Strichcode Ihres bestehenden Bibliotheksausweises zu erfassen, damit Sie diesen weiterhin verwenden können.
  • Hilfe zur Registrierung finden Sie auf: https://registration.slsp.ch/help/

Nach erfolgreicher Registrierung bei SLSP können Sie Ihr SWITCH edu-ID-Konto schweizweit für alle SLSP-Bibliotheken verwenden (es gibt keine separaten Konten pro Bibliothek oder Verbund mehr).

Kann ich meine aktuelle Bibliothekskarte behalten?
Ja, Sie haben die Möglichkeit, die Nummer (Strichcode) Ihres Bibliotheksausweises bei der Registrierung anzugeben.

Muss ich mich nach der Registrierung am Schalter meiner Bibliothek ausweisen?
Nein, Sie müssen sich nicht ausweisen. Ihre Handynummer wird bei der Registrierung verifiziert.

Wieso funktioniert mein bisheriges Bibliothekskonto nicht mehr?
Die alten Bibliothekskonten sind in swisscovery nicht mehr gültig. Um die Bibliotheksdienstleistungen weiterhin nutzen zu können, müssen Sie ein SWITCH edu-ID-Konto besitzen.

Wo kann ich meine Ausleihen aus dem NEBIS-Verbund noch einsehen?
Ihre Ausleihen können Sie unter https://recherche.nebis.ch/ bis März 2021 einsehen. Verwenden Sie hierfür Ihr bestehendes, bisheriges Bibliothekslogin.

Wieso kann ich meine Ausleihen in meinem NEBIS-Konto nicht mehr verlängern?
Eine Verlängerung ist technisch nicht mehr möglich.

Wieso werden meine Reservationen und meine Ausleihhistorie nicht in swisscovery übernommen?
Eine Migration der Reservationen und Ausleihhistorien in das neue System ist aus technischen und datenschutzrechtlichen Gründen leider nicht möglich. Ab dem 7. Dezember können Sie Dokumente in swisscovery neu reservieren.

Wo kann ich meine Ausleihen in swisscovery einsehen?
Ab dem 7. Dezember 2020 können Sie Ihre Ausleihen in Ihrem Konto im swisscovery-Portal Ihrer Bibliothek einsehen.

Was ist der SLSP-Courier und wer nimmt am SLSP-Courier teil?
Der SLSP-Courier vernetzt wissenschaftliche Bibliotheken aus der ganzen Schweiz miteinander und löst die bisherigen Kurierdienste wie IDS-Kurier und NEBIS-Ausleihverbund ab. Der SLSP-Courier ermöglicht Ihnen, sich innerhalb von 48 Stunden Bücher von einer Bibliothek in eine andere liefern zu lassen gegen eine Gebühr von CHF 6.- pro bestelltem Dokument. Ob eine Bibliothek am SLSP-Courier teilnimmt, sehen Sie bei der Bestellung.

Benutzungsänderungen
Mit dem Start der neuen Rechercheplattform swisscovery am 7. Dezember 2020 gibt es auch Änderungen in der Benutzungsordnung der Bibliotheken (u.a. bei den Gebühren). Bitte informieren Sie sich jeweils direkt auf den Websites der einzelnen Bibliotheken.

> Mehr Informationen rund um SLSP und swisscovery finden Sie auch hier: https://www.nebis.ch/de/swisscovery/

 

7. Dezember 2020: SLSP (Swiss Library Service Platform) startet

Vor rund zwei Jahren haben wir an dieser Stelle erstmals über das gesamtschweizerische Bibliotheksprojekt «SLSP» berichtet. Ab dem 7. Dezember 2020 wird SLSP nun auch für die Benutzer*innen Realität.

SLSP verspricht eine Synergienutzung in sämtlichen Bibliotheksbereichen und ein attraktives, an das digitale Zeitalter angepasstes Dienstleistungsangebot, welches sowohl für das Personal als auch für die Endnutzer*innen die Bearbeitung von und den Zugang zu Information möglichst einfach machen soll. Im Wesentlichen führt SLSP die Schweizer Bibliotheken zusammen, die bislang in einer heterogenen Verbundslandschaft mit unterschiedlichen Datensystemen und verschiedenen Katalogen organisiert waren. Für die Benutzer*innen bedeutet dies mehr Übersichtlichkeit und einen vereinheitlichten Zugang zu den Beständen der künftigen SLSP-Bibliotheken.

450 Bibliotheken sind neu Teil von SLSP, darunter vorwiegend Hochschulbibliotheken und wissenschaftliche Spezialbibliotheken wie die des Schweizerischen Sozialarchivs. Im Zuge der Zusammenführung der verschiedenen bisherigen Verbünde wird auch der seit 1992 bestehende NEBIS-Verbund aufgelöst und der grösste Teil der rund 140 NEBIS-Bibliotheken in SLSP überführt.

Für das Personal dieser Bibliotheken brachte dies in den letzten Monaten aufwändige Vorarbeiten mit sich: Datenbereinigungen, Einarbeitung in die neue, Cloud-basierte Bibliotheks-Software «Alma» (bisher «Aleph») sowie Aufgleisen der Zusammenarbeit in der neuen SLSP-Struktur mit den sogenannten «Institution Zones» (IZ). Das Schweizerische Sozialarchiv wird der IZ «Spezialbibliotheken Region Zürich» angehören, einer Untergruppe von SLSP mit rund zwanzig Bibliotheken, darunter beispielsweise diejenigen des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft und des Schweizerischen Nationalmuseums oder diejenigen der Museumsgesellschaft und der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich.

Erste spürbare Konsequenz der Umstellung auf SLSP für die Bibliotheksbenutzer*innen wird die notwendige Neueinschreibung sein. Sie ist ab dem 7. Dezember 2020 möglich und kann online vorgenommen werden. Dabei erhalten die Benutzenden ein neues SWITCH-edu-ID-Konto, mit welchem sie sich in den Katalog einloggen können. Genauere Informationen zur Registrierung werden voraussichtlich Ende September folgen.

Die bisherigen Online-Kataloge «Rechercheportal», «NEBIS recherche» und «Suchportal ETH-Bibliothek» werden durch das Suchportal «swisscovery» abgelöst, den neuen Katalog für alle SLSP-Benutzer*innen. Der Zugang zu «swisscovery» an den Recherchestationen im Lesesaal des Sozialarchivs wird dabei sozialarchiv-spezifisch angepasst sein. Die Kurierdienstleistung wird ausgeweitet und neu gesamtschweizerisch angeboten, was für die Benutzer*innen mehr Auwahl bei den Medien und mehr Optionen für den Abholort bedeutet. Allerdings wird der SLSP-Kurierdienst voraussichtlich erst Mitte 2021 seinen Betrieb aufnehmen.

Die Etablierung der verschiedenen Neuerungen wird das Sozialarchiv und seine Benutzer*innen sicherlich noch ein gutes Stück ins Jahr 2021 hinein begleiten, jedoch freuen wir uns auf die damit verbundenen zahlreichen Verbesserungen und die gesamthaft gesteigerte Qualität im schweizerischen Bibliothekswesen. Weitere Informationen zu SLSP werden in den nächsten Wochen folgen. Bei Interesse oder Unklarheiten können Sie sich gerne an unser Bibliothekspersonal wenden oder Ihre Fragen an kontakt@sozialarchiv.ch senden.

11 Jahre PresseDox, neu Swissdox

Im Juni 2008 hatte das Schweizerische Sozialarchiv PresseDox in Betrieb genommen, ein an die Recherchebedürfnisse der Benutzenden angepasstes Webinterface der Schweizer Mediendatenbank SMD. Nachdem per Ende 2006 die Zeitungsausschnittsammlung auf Papier eingestellt worden war, stand mit PresseDox ein zeitgemässes Anschlussangebot zur Verfügung, das die Kontinuität der Pressedokumentation im Sozialarchiv gewährleistete. Im reichhaltigen Fundus der Mediendatenbank konnten die Benutzenden gezielt nach Presseinformationen suchen und sowohl zeitnahe als auch weiter zurückliegende Zeitungsartikel aus nahezu der gesamten Schweizer Tages- und Wochenpresse nachlesen.

In jüngster Zeit wurde es jedoch zunehmend schwierig, die eigens für das Sozialarchiv entwickelte Schnittstelle technisch up to date zu halten, weshalb das Sozialarchiv eine neue Lösung suchte – und fand: Es freut uns sehr, dass wir unseren Benutzenden im Lesesaal seit Juni diesen Jahres Swissdox essentials und damit einen direkten Zugriff auf fast alle gängigen Print- und Online-Titel der schweizerischen Presselandschaft anbieten können.

Swissdox essentials ist in zweierlei Hinsicht vorteilhaft: Der Zugriff ist neu IP-range-gebunden, was bedeutet, dass sich Swissdox nun von mehreren Personen gleichzeitig nutzen lässt – sei es an den fixen Recherchestationen im Lesesaal oder via eigene Geräte, sofern diese im Sozialarchiv-WLAN eingeloggt sind. Swissdox essentials ist ein Standardprodukt der SMD, läuft deshalb stabil und braucht IT-seitig weniger Unterhalt.

Wie schon bei PresseDox gilt: Die meisten Zeitungen und Zeitschriften sind ab dem Jahr 2000 verfügbar. Wer ältere Presseinformationen sucht, kann weiterhin auf die analoge Zeitungsausschnittsammlung des Sozialarchivs zurückgreifen, die den Zeitraum von 1943 bis 2006 abdeckt.

Bestellen von älteren Periodika-Beständen

Das Bestellen von älteren Beständen bei den Zeitschriften, Zeitungen, Jahresberichten und Mikrofilmen war bisher nur auf Umwegen möglich (Ausfüllen eines Bestellscheins am Ausleihschalter, Bestellung via E-Mail, Telefon etc.).

In Zusammenarbeit mit der NEBIS-Verbundzentrale ist der Bestellvorgang nun vereinfacht worden: Im NEBIS-Katalog führt neu ein Link aus den Katalogdetails direkt zum Online-Bestellformular auf der Website des Sozialarchivs – ausfüllen und Bestellung abschicken!

Zeitschriften suchen leicht gemacht!

Neu können Sie im Lesesaal des Sozialarchivs virtuell das Angebot von über 900 periodisch erscheinenden Publikationen durchstöbern, die im Sozialarchiv physisch und/oder elektronisch zur Verfügung stehen. So finden Sie auch diejenigen Zeitschriften, die wir aus Platzgründen nicht im Freihandbereich auflegen können.

Die Benutzerführung am neuen Touchscreen und den Computern im Lesesaal ist so intuitiv wie möglich gestaltet und soll auch den Zugang zu Zeitschriften erleichtern, deren Titel man (noch) nicht kennt (Suche innerhalb von verschiedenen Sachgruppen).

Kommen Sie vorbei, probieren Sie die Suchfunktionen am Touchscreen aus und entdecken Sie altbekannte und neue Zeitschriften aus Ihrem Interessengebiet. Für Fragen steht Ihnen das Personal am Ausleihschalter gerne zur Verfügung.

Das Schweizerische Sozialarchiv neu im NEBIS-Ausleihverbund

Im Bibliotheksverbund NEBIS arbeiten rund 140 Bibliotheken in der ganzen Schweiz zusammen: u.a. Bibliotheken der ETH Zürich, der Universität Zürich, der EPF Lausanne und der eidgenössischen Forschungsanstalten, die Zentralbibliothek Zürich, Bibliotheken von Fachhochschulen, das Schweizerische Sozialarchiv, die Bibliotheken des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft, des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien sowie des Schweizerischen Nationalmuseums Landesmuseum Zürich. Die NEBIS-Bibliotheken verfügen gesamthaft über einen Bestand von rund 15 Mio. Dokumenten (Bücher, Serien, Zeitschriften, elektronische Publikationen und Non-Book-Materialien), von denen ca. 10.5 Mio. in einem gemeinsamen Online-Katalog nachgewiesen sind.

Um den Zugang zu all diesen Dokumenten zu erleichtern, betreibt der Bibliotheksverbund NEBIS den sogenannten NEBIS-Ausleihverbund – ein gesamtschweizerisches Netzwerk von insgesamt 57 Verbundbibliotheken an verschiedenen Standorten, die ihre Medien per Postkurier untereinander austauschen. Den Benutzenden ermöglicht der NEBIS-Ausleihverbund die standortunabhängige Ausleihe von Medien aus den beteiligten Bibliotheken und deren Rückgabe in einer Verbundbibliothek am von ihnen bevorzugten Standort. Die Bücher müssen somit nicht getrennt nach Bibliothek separat an den jeweiligen Standorten ausgeliehen und zurückgegeben werden.

Seit August 2017 ist auch das Schweizerische Sozialarchiv im NEBIS-Ausleihverbund. Bücher aus dem Sozialarchiv sind damit in den NEBIS-Ausleihverbund bestellbar, zum Beispiel an den Standort ETH-Bibliothek; auch müssen sie nicht mehr zwingend am Standort Sozialarchiv retourniert werden. Die Dienstleistung ist für die Benutzenden kostenlos. Die Nutzungsbedingungen im Ausleihverbund entsprechen den bisherigen Nutzungsbedingungen des Sozialarchivs: Die Grundleihfrist beträgt 4 Wochen und ist verlängerbar, sofern keine Reservation vorliegt; das Mahnwesen ist NEBIS-weit dasselbe und bleibt somit ebenfalls unverändert.

Seinen Benutzenden bietet das Schweizerische Sozialarchiv durch den Beitritt zum Ausleihverbund einen bequemeren und direkteren Zugriff auf das Gesamtangebot der diversen NEBIS-Verbundbibliotheken.

Der Katalogsaal nach der Renovation
Der Katalogsaal nach der Renovation

Willkommen im aufgefrischten Lesesaal!

Nach dem Umbau im Mai ist der frisch renovierte Lesesaal im Schweizerischen Sozialarchiv wieder für alle Nutzungen offen, es gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Was ist neu, was ist gleich geblieben? – Finden Sie den Unterschied!

Die Räume: Der Lesesaal des Sozialarchivs wird auf vielfältige Weise genutzt: Zum Lesen, Schreiben und Lernen, für Recherchen und das Quellenstudium sowie als Abhol- und Rückgabeort für ausleihbare Medien. Dem trägt eine neu differenzierter ausgestaltete Raumaufteilung Rechnung: Es gibt Einzelarbeitsplätze fürs stille Studium, einen separierten Gruppenraum für gemeinschaftliches Arbeiten und Lernen, eine bequeme Sitzecke für die Zeitungs- und Zeitschriftenlektüre, einen grosszügigen Recherchebereich mit PC-Stationen und einen grossen Tisch für die Sichtung besonders grossformatiger Dokumente. Durch eine deutlichere Trennung der verschiedenen Nutzungen sind somit lautere von stilleren Bereichen besser abgegrenzt. – Nehmen Sie da Platz, wo es Ihnen am besten passt!

Das Mobiliar: Unsere alten Stühle waren zwar stilvoll, wurden von den meisten Benutzenden jedoch als unbequem empfunden und häufig durch unsere Hocker und Plastikklappstühle ersetzt. Aus diesem Grund wurden diese breiten Stühle mit Lehne ersetzt, und zwar durch zwei verschiedene neue Stuhlmodelle, so dass die Benutzenden in Zukunft eine Alternative haben, sollte ihnen das eine Modell nicht behagen. Die Holzhocker im alten Stil, die vor allem für die Fensterplätze beliebt sind, haben wir beibehalten – ebenso die Tische, die lediglich etwas aufgefrischt und sämtlich mit Stromanschlüssen ausgestattet wurden, so dass Sie bequem Ihr Laptop anschliessen können.
Die Theke beim Informationsschalter wurde ausgewechselt. Mit der Computerisierung sind viele Arbeitsabläufe papierlos geworden, was weniger Arbeitsfläche nötig macht. Wir haben dies als Chance genutzt, den Schalter neu zu konzipieren und ihn schlanker und einladender zu gestalten. Er ist für Fragen aller Art die erste Anlaufstelle – wir sind für Sie da!

Die Zeitungen und Zeitschriften: Nach wie vor liegen im Lesesaal von den wichtigen schweizerischen und von etlichen ausländischen Zeitungen die aktuelle sowie die Nummer vom Vortag auf. Ebenso ist eine Auswahl der vom Sozialarchiv abonnierten Zeitschriften frei zugänglich. Neu sind die Zeitungen und Zeitschriften nicht mehr nach Thema, sondern alphabetisch nach Titeln eingeordnet. – Falls Sie eine Publikation nicht sogleich (wieder)finden, fragen Sie bitte am Informationsschalter, wir helfen Ihnen gerne. Und natürlich sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie die Zeitung nach der Lektüre wieder am richtigen Ort hineinstecken, danke!

Der Katalogsaal: Die meisten Zettelkataloge sind obsolet geworden, weil die Katalogdaten längst elektronisch im NEBIS-Katalog oder in der Datenbank Sachdokumentation erfasst sind. Einzig die Sacherschliessung für die Monografien bis 1992 ist nach wie vor nur über den alten systematischen Zettelkatalog möglich, weil diese Bücher zwar in NEBIS mit Autor, Titel etc. erfasst, aber nicht thematisch beschlagwortet sind. Aus diesem Grund steht im barocken «Prunksaal» mit der roten Seidentapete heute nur noch dieser Teil des Katalogs; die weggeräumten Katalogmöbel haben Platz für einen grosszügigen Arbeitstisch gemacht. Dieses letzte Relikt aus dem analogen Katalogisierungszeitalter im ansonsten modernisierten Lesesaal hat also durchaus noch eine Funktion und macht zugleich sichtbar, dass das Sozialarchiv eine Institution mit Geschichte ist, die Entwicklung in die digitale Zukunft aber schon weitgehend vollzogen hat.

Der Korridor: In den Magazinen des Sozialarchivs lagert einzigartiges, wertvolles und zum Teil verblüffendes Material. In den neuen Vitrinen möchten wir Ihnen wechselnde Einblicke in unsere vielfältigen Bestände geben.
Vielleicht weckt das eine oder andere Dokument Ihre Neugier und Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren? – Nehmen Sie an unseren öffentlichen Präsentationen im Juni teil oder bestellen Sie auf eigene Faust Dokumente aus unseren Sammlungen in den Lesesaal! Wir unterstützen Sie gerne bei Ihren Recherchen.

Insgesamt ist der Lesesaal des Sozialarchivs heller geworden – das liegt an der Glaswand im Korridor, aber auch an den aufgefrischten Holzböden und an den neu gestrichenen Wänden. Wir hoffen, dass Sie sich (weiterhin) wohl fühlen bei uns und dass auch Ihnen beim Lesen hie und da ein neues Licht aufgeht…

Renovation und Umbau des Lesesaals im Mai

Im Mai 2016 renoviert das Sozialarchiv seinen Lesesaal, damit er auch in Zukunft einladend und ansprechend daherkommt, für Studierende und Forschende individueller nutzbar ist und unseren Gästen und Interessierten eine angenehme Umgebung zum Lesen und Recherchieren bietet.

Während des Umbaus kann man bei reduzierten Öffnungszeiten im Hochparterre (Medienraum) weiterhin Medien ausleihen und zurückbringen. Nicht zur Verfügung stehen werden hingegen die Einzelarbeitsplätze sowie alle anderen üblicherweise im Lesesaal angebotenen Nutzungsmöglichkeiten: das Arbeiten mit Archiv- und Dokumentationsbeständen und mit anderen Dokumenten, die nicht nach Hause ausleihbar sind; die Sichtung von Mikrofilmen; Recherchen an den PC-Stationen; Scannen und Kopieren; die Belegung der Monats- und Tagesfächer.

Wir bitten um Verständnis und freuen uns darauf, ab dem 30. Mai 2016 die Benutzenden wieder während der üblichen Öffnungszeiten bei uns begrüssen zu dürfen – in neuem Ambiente und mit den gewohnten umfassenden Dienstleistungen.

> Zeitraum des Umbaus mit reduziertem Angebot
und reduzierten Öffnungszeiten: 6. Mai bis 28. Mai 2016

Neu: Thematische Erschliessung der laufenden Zeitschriften

Alle laufenden Zeitschriftentitel sind neu mit den Sachgruppen des Sozialarchivs und mit GND-Schlagwörtern erfasst (GND = Gemeinsame Normdatei). Damit lassen sich nun auch Titel finden, bei denen die Thematik nicht aus den formalen Angaben wie etwa dem Titel ersichtlich wird.

1) Zuteilung nach Sachgruppen

Die Gliederung nach Sachgruppen kennen Sie bereits aus unseren Zuwachslisten. Es handelt sich dabei um die Themenbereiche, nach denen der Neuzugang an Monografien im Sozialarchiv jeweils geordnet ist. Waren früher die neuen Zeitschriften lediglich unter der Rubrik "Periodika" aufgelistet, sehen Sie nun auf einen Blick sowohl die Monografien als auch die Zeitschriftentitel, die in den jeweiligen Themenbereichen neu erworben wurden.

Da es oft nicht ganz einfach ist, eine Zeitschrift genau und nur einem Thema zuzuordnen, werden bei den Periodikatiteln bis zu zwei Sachcodes vergeben.  Dadurch kann es vorkommen, dass Sie auf der Zuwachsliste einen Titel zwei Mal vorfinden. (Die SP-Zeitschrift "Radiisli" erscheint z.B. sowohl bei "07 – Politik Schweiz" als auch bei "11 – politische Parteien".)

Die thematische Erschliessung der laufenden Zeitschriften ermöglicht zudem die Generierung von Listen im NEBIS-Katalog. Wenn Sie zum Beispiel alle Titel einer entsprechenden Sachgruppe haben möchten, können Sie den Code "E19" (steht für Sozialarchiv) in Kombination mit der jeweiligen Nummer des Themenbereichs eingeben.

Beispiel: Themenbereich "Familie, Jugend, Alter" → "E1902". (Für die Codes der anderen Sachgruppen siehe die Nummerierung auf der Zuwachsliste.)
Stellen Sie zuerst folgende Filter ein, um die Suche einzuschränken:

  • bei den "Medien" den Filter "Zeitschriften" und
  • bei den "Bibliotheken" den Filter "Schweizerisches Sozialarchiv".

2) Zuteilung nach GND

Die Erschliessung mit GND-Schlagwörtern ermöglicht Ihnen ausserdem neu, thematisch nach den Zeitschriften im NEBIS-Katalog zu suchen. Bei den GND-Schlagwörtern handelt es sich um eine Normdatei für Personen, Körperschaften, Kongresse, Geografika, Sachschlagwörter und Werktitel, die vor allem von Bibliotheken zur Erschliessung ihrer Medien verwendet wird.
GND-Schlagwörter können Sie einfach in den Suchschlitz eingeben, und die passenden Titel werden angezeigt.

Beispiel: Laufende Zeitschriften zum Thema "Partei", "Mitte".
Stellen Sie zuerst folgende Filter ein, um die Suche einzuschränken:

  • bei den "Medien" den Filter "Zeitschriften",
  • bei den "Bibliotheken" den Filter "Schweizerisches Sozialarchiv" und
  • bei den "Feldern", die durchsucht werden sollen, den Filter "als Thema".

In der Ergebnisliste finden Sie anschliessend die Zeitschriften der CH-Mitteparteien FDP und CVP.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit gerne an das Personal am Informationsschalter wenden.