Corona-Virus: Die gegenwärtige Corona-Epidemie zwingt auch das Schweizerische Sozialarchiv zu einer starken Einschränkung seiner Dienstleistungen: Unser Lesesaal bleibt bis vorerst zum 26. April geschlossen, Ausleihe und Rückgabe von Medien am Schalter sind bis vorerst zum 19. April nicht möglich. Alle Mahnläufe sind in dieser Zeit gestoppt. Alle Veranstaltungen und Führungen bis Ende April sind abgesagt bzw. verschoben. Details zu unseren Online-Angeboten finden Sie im obersten Beitrag unter "Aktuell". Wir danken für Ihr Verständnis und hoffen, Ihnen bald wieder mit allen unseren Dienstleistungen zur Verfügung stehen zu können. Schweizerisches Sozialarchiv, Direktion
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Archivbestände

Aktuell umfasst die Archivabteilung rund 600 Körperschaftsarchive und die Nachlässe von 144 Personen. Der Gesamtumfang aller Archivalien beläuft sich auf rund 2.8 laufende Kilometer beziehungsweise auf 40’000 Verzeichnungseinheiten (Archivschachteln, Bände, Mappen). Die ältesten Dokumente, Unterlagen in den Archiven des Schweizerischen Taubstummenvereins und der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft, reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Die Akten in Archiven und Nachlassbeständen dokumentieren den gesellschaftlichen Wandel in der Schweiz vom Beginn der Industrialisierung bis zur Gegenwart.

Neben den schriftlichen Quellen von Parteien, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden und neben den privaten Papieren herausragender Persönlichkeiten besitzt das Schweizerische Sozialarchiv eine Fülle von Fotografien, Bilddokumenten und audiovisuellen Medien: mehrere hunderttausend Fotos, Drucke und Objekte, rund tausend Filme und Videos sowie zahlreiche Tondokumente.