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Donnerstag, 2. März 2017, 19 Uhr: Von Italien nach Österreich

Buchpräsentation mit Alexandra Locher und Carlo Moos

Alexandra Locher: Bleierne Jahre: Linksterrorismus in medialen Aushandlungsprozessen in Italien 1970-1982. Wien: Lit 2013.

Protestbewegungen und staatliche Akteure konfrontierten sich im Italien der 1970er Jahre zunehmend gewaltsam. Die Roten Brigaden waren dabei die bekannteste linksextreme Gruppierung, die Gesellschaft und Staat mit Gewalt herausforderte. Was aber wurde in diesen Konflikten als Terrorismus bezeichnet?
Die Autorin untersucht das Wechselspiel von Gewalttaten und deren Wahrnehmung. Sie versteht Terrorismus auch als Kommunikationsprozess, der den Diskurs über legitime bzw. illegitime Gewalt veränderte. Die Medien, die diesen Diskurs sichtbar machten, stellt sie in den Mittelpunkt ihrer Studie.

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Carlo Moos: Habsburg post mortem: Betrachtungen zum Weiterleben der Habsburgermonarchie. Wien: Böhlau Verlag 2016.

Obwohl sich die Habsburgermonarchie im Herbst 1918 in ihre von einer umstrittenen Friedensregelung noch zu fixierenden Bestandteile auflöste, hat sie nie ganz zu existieren aufgehört. Nicht nur ist sie in Denkmälern und Inschriften aller Art sowie in weit über die einstige Monarchie verstreuten Bauten präsent, sondern sie wirkt in einer Vielzahl von literarischen Werken und anderen Zeugnissen stark nach.
Das Buch rekonstruiert dieses zweite Leben der Monarchie, indem es zunächst die politischen Implikationen der Verträge von St. Germain und Trianon und die nachfolgenden Grenzprobleme analysiert sowie verschiedene Renaissance-Bemühungen einbezieht, während es sodann auf einer vielfältigen Spurensuche der grossen kulturellen Hinterlassenschaft des untergegangenen Reichs nachgeht.

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Donnerstag, 2. März 2017, 19 Uhr
Schweizerisches Sozialarchiv, Medienraum
Mit anschliessendem Apéro, Eintritt frei

1. Februar 2017 zurück