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		<title>News des Schweizerischen Sozialarchivs</title>
		<link>http://www.sozialarchiv.ch/</link>
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			<title>News des Schweizerischen Sozialarchivs</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 27 May 2013 16:21:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Dienstag, 4. Juni 2013, 18:50 Uhr:</title>
			<link>http://www.sozialarchiv.ch/fr/pages-speciales/actuel/nouvelles-en-detail/article/4-juni-2013-1800-uhr-vortrag-von-matthieu-leimgruber/</link>
			<description>Referat von Matthieu Leimgruber: &quot;Lasst uns tapfer beginnen!&quot; Die AHV als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Referat von Matthieu Leimgruber: <br />&quot;Lasst uns tapfer beginnen!&quot; <br />Die AHV als (trans)nationales Ereignis um 1947</h1>
<p class="bodytext"><b></b><b>im Theater Stadelhofen, Stadelhoferstrasse 12, 8001 Zürich</b><br />(Jahresversammlung 18:00 Uhr / Türöffnung Referat ca. 18:50 Uhr)</p>
<p class="bodytext">Im Frühling 1947 produzierte der Schweizerische Gewerkschaftsbund einen Propagandafilm, der einen spektakulären Erfolg erzielte und damit zur Volksabstimmung zugunsten der AHV im Juli desselben Jahres beitrug. Dieses aussergewöhnliche Filmdokument* stellt die AHV insbesondere als Sinnbild der &quot;Volksgemeinschaft&quot; dar, die während des Zweiten Weltkriegs kultiviert worden war. Die Geschichte der schweizerischen Altersvorsorge kann jedoch erst verstanden werden, wenn man die internationale Dimension dieser Entwicklung sowie die ausländischen Erfahrungen, welche die Kernelemente des schweizerischen Systems der sozialen Sicherheit beeinflusst haben, in die Betrachtung einbezieht. Es stellt sich die Frage nach den transnationalen Bezügen bei der Einführung der nationalen Versicherung. Das Referat wird verschiedene bisher verkannte Facetten eines &quot;Jahrhundertereignisses&quot; behandeln, welches die neueste Geschichte der Schweiz geprägt hat.</p>
<p class="bodytext">*Der Film von 15 Minuten wird vor dem Referat gezeigt.</p>
<p class="bodytext"><i><b>Matthieu Leimgruber</b> ist SNF Förderprofessor an der Universität Genf. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte des Sozialstaates, die private Vorsorge und die transnationale Verflechtung von Expertenwissen.</i></p>]]></content:encoded>
			<category>News auf Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 27 May 2013 16:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Forschung Ellen Rifkin Hill: Call for Papers</title>
			<link>http://www.sozialarchiv.ch/fr/pages-speciales/actuel/nouvelles-en-detail/article/forschung-ellen-rifkin-hill-call-for-papers/</link>
			<description>Das Schweizerische Sozialarchiv bereitet ein Buchprojekt vor, das vom Fonds &quot;Ellen Rifkin...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Schweizerische Sozialarchiv bereitet ein Buchprojekt vor, das vom Fonds &quot;Ellen Rifkin Hill&quot; gefördert wird.</p>
<p class="bodytext">Das <b>Buchprojekt &quot;Work in Progress. Arbeit in der Schweiz&quot;</b> möchte die Veränderungen der Arbeit, die heute vor allem im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Wandel in der Spätmoderne diskutiert werden, in einer historischen Perspektive situieren. Am Beispiel der Schweiz werden neue Aspekte einer Geschichte der Arbeit thematisiert. Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert.<br /><br /><a href="fileadmin/user_upload/Sozialarchiv/Dokumente/PDFs/Ellen_Rifkin_Hill/CALL_DEF.pdf" title="CALL_DEF.pdf, 105 KB" target="_blank" >&gt; Call for Papers</a> (PDF, 105 KB)</p>]]></content:encoded>
			<category>News auf Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 May 2013 17:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bild + Ton: Videos von Pro Senectute</title>
			<link>http://www.sozialarchiv.ch/fr/pages-speciales/actuel/nouvelles-en-detail/article/bild-ton-videos-von-pro-senectute/</link>
			<description>Die Pro Senectute pflegt zum Thema Alter in der Schweiz eine rege eigene Film- und Videoproduktion....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Pro Senectute pflegt zum Thema Alter in der Schweiz eine rege eigene Film- und Videoproduktion. Eine erste Tranche davon – 14 Videos aus den Jahren zwischen 1984 und 1998 – ist jetzt auf der Datenbank Bild + Ton online zugänglich. Diese Videos wurden von Pro Senectute selbst, aber auch zusammen mit anderen Organisationen und Arbeitsgruppen produziert. Inhaltlich sind verschiedene Themen präsent: vom Generationenkonflikt zwischen Jung und Alt über die Einführung von betreuten Alterswohngemeinschaften bis zur Planung der Pensionierung. Für die Darstellung wurden unterschiedliche Methoden gewählt: Neben Dokumentationen und Interviews finden sich auch gespielte Szenen oder Kurzfilme.<br /><br />Bemerkenswert am Inhalt der Bänder ist der Wandel der sozialen und ökonomischen Verhältnisse der schweizerischen Gesellschaft, der sich auch in der Altersarbeit niederschlägt. In Winterthur im Jahr 1917 gegründet, um gegen die weit verbreitete Armut im Alter anzukämpfen, scheint sich der Fokus von Pro Senectute im Lauf der Zeit immer mehr zu den sozialen Aspekten des Alters hin verschoben zu haben. Die Mühen bestanden anscheinend bereits in den 1980er Jahren nicht mehr unbedingt in der Sorge um finanzielle Nöte, sondern vielmehr in der drohenden sozialen Vereinsamung, der Entwurzelung durch den Wegzug in ein Altersheim und der Identitätskrise nach der Pensionierung. Im Zentrum der Videos von Pro Senectute steht daher ein selbstbestimmtes Leben im Alter, das sich durch eine aktive Lebensgestaltung und die Eingliederung in neue soziale Netzwerke auszeichnet (Sportkurse, Plauschnachmittage und diverse Anlässe, die von Pro Senectute angeboten oder mitorganisiert werden).<br /><br />Die Videos leisten einen aufschlussreichen Beitrag zur Wahrnehmung des Alters und zeigen, wie sich die gesellschaftlichen Erwartungen an diesen Lebensabschnitt in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts verändert haben. Anhand des Videomaterials lässt sich überprüfen, ob die Auffassungen von damals noch zeitgemäss oder bereits wieder überholt sind.<br /><br />Die Videos (und auch das in Kürze eintreffende Filmmaterial) sind Bestandteil eines Sicherungsprojekts, das der Stiftungsrat der Pro Senectute zusammen mit dem Schweizerischen Sozialarchiv mit der Unterstützung von Memoriav (Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes in der Schweiz) durchgeführt hat.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.bild-video-ton.ch/archiv/images?Bilder.ssaBestand=F_9046%20Pro%20Senectute%20[VIDEO]" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >&gt; SozArch_F_9046: Pro Senectute (Videos)</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv</category>
			<category>News auf Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 16:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bild + Ton: Der filmische Teilnachlass von Hans Heinrich Egger</title>
			<link>http://www.sozialarchiv.ch/fr/pages-speciales/actuel/nouvelles-en-detail/article/bild-ton-der-filmische-teilnachlass-von-hans-heinrich-egger/</link>
			<description>Hans Heinrich Egger (1922-2011) wird 1942 Kamera-Assistent bei der Schweizer Filmwochenschau und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Hans Heinrich Egger (1922-2011) wird 1942 Kamera-Assistent bei der Schweizer Filmwochenschau und bei der Wien Film in Wien. 1946 zurück in der Schweiz, arbeitet er zunächst in einem Giessereibetrieb, bis ihm 1948 der Wiedereinstieg ins Metier gelingt. Von 1949 bis 1957 wirkt er als Angestellter bei der Praesens Film als Cutter.&nbsp; Er konzipiert und leitet die erste Filmausbildung der Schweiz, die drei &quot;Filmarbeitskurse&quot; an der Kunstgewerbeschule von 1967 bis 1969.<br /><br />Der filmische Teilnachlass im Schweizerischen Sozialarchiv besteht aus den beiden &quot;Zwyssig&quot;-Filmen und dem Wahl-Film von 1971 für die SPS. Die Arbeit an den &quot;Zwyssig&quot;-Filmen – zwei staatspolitischen Informationsfilmen über den fiktiven Gemeindepräsidenten &quot;Kurt Zwyssig&quot; – konnte Egger 1984 abschliessen. Vorausgegangen war ein jahrelanges Ringen um die inhaltliche Ausrichtung der Filme. Seit 1973 brüteten die Arbeitsgemeinschaft Staatspolitische Informationsfilme, der Schweizer Gemeindeverband und ein Autorenteam über Drehbuchvarianten und Themenskizzen. Egger übernahm die Herstellungsleitung der Filme und fungierte als akribischer Schriftenführer der zahllosen Sitzungen im Vorfeld der Realisierung. Die schriftlichen Unterlagen geben einen faszinierenden Einblick in den Entstehungsprozess dieser Filme; speziell daran ist vor allem auch der Umstand, dass die Akten überhaupt noch vorhanden sind (Bestand: <a href="http://www.findmittel.ch/Archive/archNeu/Ar172.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Ar 172</a>).<br /><br />Nicht weniger aussergewöhnlich ist der Wahl-Film, den Egger im Auftrag der SPS mit Max Frisch, dem prominenten Aushängeschild des Nationalratswahlkampfes von 1971, realisierte. Das rund halbstündige Dokument zeigt Vorbereitungen für den Kurzfilm, in dem die Partei sich selbst und ihre Leistungen darstellt und der wenige Wochen vor dem Wahltermin im Schweizer Fernsehen gezeigt wurde. Dieses Privileg kam 1971 allen grossen Parteien zu. Das Konzept der Sendung bestand darin, dass Frisch Fragen stellte, die von Exponenten der Partei beantwortet wurden. Zur Sprache kamen die vier Themenkreise Umweltschutz, Recht auf Bildung, Mitbestimmung im Betrieb und soziale Sicherheit. Das Filmmaterial besteht hauptsächlich aus den Statements und Fragen von Frisch; Bemerkungen der offensichtlich im Studio anwesenden Parteiexponentinnen und -exponenten sind nur fragmentarisch vorhanden. Auch zu diesem Film existieren schriftliche Unterlagen.<br /><br /><a href="http://www.bild-video-ton.ch/archiv/images?Bilder.ssaBestand=F_9020%20Egger,%20Hans%20Heinrich%20%281922-2011%29%20[FILM]" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >&gt; SozArch_F_9020:</a> Filme von Hans Heinrich Egger<br /><a href="http://www.bild-video-ton.ch/archiv/images?Bilder.ssaBestand=F_5105%20Egger,%20Hans%20Heinrich%20%281922-2011%29" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >&gt; SozArch_F_5105:</a> Fotos von den Dreharbeiten zum Wahl-Film mit Max Frisch<br /><a href="http://www.findmittel.ch/Archive/archNeu/Ar172.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >&gt; SozArch Ar 172:</a> Nachlass von Hans Heinrich Egger</p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv</category>
			<category>News auf Startseite</category>
			
			<author>laenzlinger@sozarch.uzh.ch</author>
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 16:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eingeschränkter Betrieb am 28. März und am 2. April 2013</title>
			<link>http://www.sozialarchiv.ch/fr/pages-speciales/actuel/nouvelles-en-detail/article/eingeschraenkter-betrieb-am-283-und-am-24/</link>
			<description>Über Ostern 2013 wird der Katalog des IDS Zürich in das NEBIS-Bibliothekssystem integriert. 
Es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Über Ostern 2013 wird der Katalog des IDS Zürich in das NEBIS-Bibliothekssystem integriert. </p>
<p class="bodytext"><b>Es stehen daher vom Gründonnerstag, 28. März,<br />bis Dienstag nach Ostern, 2. April,<br />folgende Dienstleistungen nicht zur Verfügung:</b> </p><ul><li>Bestellung, Reservation, Ausleihe, Abholung und Rückgabe von Büchern</li><li>Neueinschreibungen</li></ul><p class="bodytext"><b><br />Zur Verfügung stehen:</b> </p><ul><li><a href="http://www.recherche-portal.ch/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Rechercheportal </a> (nur Recherche!)</li><li>Archiv (bestellen via <a href="http://www.findmittel.ch/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Archivfindmittel</a> und <a href="http://www.bild-video-ton.ch/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Datenbank Bild + Ton</a>)</li><li>Dokumentation (bestellen via <a href="http://www.sachdokumentation.ch/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Datenbank Sachdokumentation</a>)</li><li>PresseDox (im Lesesaal)</li><li>Lesesaal</li></ul><p class="bodytext"><br />Bitte planen Sie Ihre Bücherausleihen rechtzeitig und beachten Sie die speziellen <a href="fr/metanavigation/horaires/" class="internal-link" >Öffnungszeiten</a> über die Feiertage.</p>
<p class="bodytext">Für die Einschränkungen bitten wir um Verständnis.<br />Schweizerisches Sozialarchiv, Benutzungsdienst</p>]]></content:encoded>
			<category>News auf Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 14:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Do, 11. April 2013, 18:30 Uhr: Sozialisten an der Adria</title>
			<link>http://www.sozialarchiv.ch/fr/pages-speciales/actuel/nouvelles-en-detail/article/donnerstag-11-april-2013-sozialisten-an-der-adria/</link>
			<description>Plurinationale Arbeiterbewegung in der Habsburgermonarchie
Kann eine typische Antisystempartei wie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Plurinationale Arbeiterbewegung in der Habsburgermonarchie</b></p>
<p class="bodytext">Kann eine typische Antisystempartei wie die Sozialdemokratie vor dem Ersten Weltkrieg zugleich zu den staatserhaltenden Kräften gezählt werden?<br /><b>Marina Cattaruzza</b> geht in ihrem Referat zur Sozialdemokratie im österreichischen Küstenland auf diesen scheinbaren Widerspruch ein und zeigt die integrative Funktion der sozialdemokratischen Partei in Triest und im nordöstlichen Adriaraum. Das kosmopolitische Triest war der wichtigste Hafen der k. u. k. Monarchie. In Österreich gab es nur zwei Städte, deren Einfluss über die Grenzen des jeweiligen Umlands hinaus reichten: Wien und Triest, das der Wirtschaft der Donaumonarchie Zugang zu den Weltmeeren eröffnete. In der von nationalen Kämpfen erschütterten Region lebte die sozialdemokratische Bewegung die Kooperation mit den verschiedenen nationalen Gruppen im Namen der sozialen Emanzipation der Arbeitermassen vor. Der Erste Weltkrieg setzte diesem Experiment und der Möglichkeit einer Alternative zur Deutung der Gesellschaft entlang nationaler Trennlinien ein abruptes Ende.</p>
<p class="bodytext"><b>Prof. Dr. Jakob Tanner</b>, Präsident Schweizerisches Sozialarchiv, Einführung<br /><b>Prof. Dr. Marina Cattaruzza</b>, Universität Bern, Referat</p>
<p class="bodytext"><b>Donnerstag, 11. April 2013, 18:30 Uhr, Medienraum Sozialarchiv, Parterre</b></p>
<p class="bodytext">Im Anschluss wird ein Apéro serviert.</p>]]></content:encoded>
			<category>News auf Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 11:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bald sämtliche Jahresberichte im NEBIS-Katalog</title>
			<link>http://www.sozialarchiv.ch/fr/pages-speciales/actuel/nouvelles-en-detail/article/bald-saemtliche-jahresberichte-im-nebis-katalog/</link>
			<description>Nach der vollständigen Rekatalogisierung der Zeitschriften per Ende 2011 ist nun ein weiterer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nach der vollständigen Rekatalogisierung der Zeitschriften per Ende 2011 ist nun ein weiterer Meilenstein der Rekatalogisierung in Reichweite: Der umfangreiche Bestand an Berichtsliteratur im Sozialarchiv ist bald vollständig im <a href="http://www.recherche-portal.ch/" target="_blank" class="external-link-new-window" >NEBIS-Katalog</a> verzeichnet und kann somit online recherchiert werden. Von über 1'000 Institutionen sammelt(e) das Sozialarchiv die Jahresberichte. Damit liegen interessante Quellen für die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte vor, die Forschenden und einer interessierten Öffentlichkeit Einblick in die Entwicklung einer Organisation und ihres Wirkungskreises bieten. Allein die Änderungen in der Begrifflichkeit und der Namensgebung (z.B. vom &quot;Idiotenwesen&quot; über die &quot;Schwachsinnigenfürsorge&quot; zur &quot;Heilpädagogik&quot;) geben Auskunft über gesellschaftliche Veränderungen. Der wohl älteste Bestand in der Berichtsliteratur des Sozialarchivs ist der Jahresbericht der allgemeinen Armen-Anstalt in Basel (Signatur: <a href="http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&amp;CON_LNG=GER&amp;func=find-b&amp;find_code=SYS&amp;request=007550978" target="_blank" class="external-link-new-window" >K 908</a>, ab 1804).<br />Die Themen der Berichtsliteratur sind vielseitig. Von Gewerkschaften, Stiftungen, Genossenschaften und Beratungsstellen über Verbände und Parteien hin zu Jahresberichten von Kinderheimen und Frauenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen.</p>
<h2>Drei Beispiele:</h2>
<p class="bodytext">Der <b>Jahresbericht der Bäckerei-Genossenschaft der Arbeiterunion Bern</b> aus den Jahren 1898 bis 1911 (Signatur: <a href="http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&amp;CON_LNG=GER&amp;func=find-b&amp;find_code=SYS&amp;request=006825247" target="_blank" class="external-link-new-window" >K 680</a>) ist auf den ersten Blick ein unscheinbarer Jahresbericht, der aber sehr amüsant und informativ zu lesen ist. Es werden lange Diskussionen über den Brotkonsum der Bevölkerung geführt, und es kommen die hohen Mehlpreise von anno dazumal zur Sprache. Die Rede ist von Brotführern und Pferden, die zu dieser Zeit das Brot noch mit Pferd und Wagen an die Aussenstellen verteilten. Vermerkt ist auch, wie viele Brote im Betriebsjahr gebacken wurden, wie viel für den Unterhalt der Pferde und wie viel für das Brennmaterial für die Öfen ausgegeben wurde. Im Jahr 1910 wurde über die Genossenschaft eine Mehlsperre verhängt, da diese den Brotpreis herabgesetzt hatte, um den Konsumenten eine Neujahrsfreude zu bescheren.<br />Der <b>Verein Zürcher Brockenhaus</b> existiert seit über hundert Jahren. In jüngster Zeit ist sein Jahresbericht (Signatur: <a href="http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&amp;CON_LNG=GER&amp;func=find-b&amp;find_code=SYS&amp;request=001923509" target="_blank" class="external-link-new-window" >K 606</a>) in einer witzig-originellen Aufmachung erschienen, z.B. in Form einer flachen Bananenkiste (2002), als Notizblock (2003) oder als Stoffserviette (2004). Im Jahresbericht 2001 werden Menschen mit ihren Objekten aus dem Brockenhaus porträtiert. Weiter existiert ein sehr schöner Jubiläumsbericht zum 75-jährigen Bestehen des Vereins Zürcher Brockenhaus.<br />Der <b>&quot;Stiftikus&quot;</b> (Signatur: <a href="http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&amp;CON_LNG=GER&amp;func=find-b&amp;find_code=SYS&amp;request=002032277" target="_blank" class="external-link-new-window" >K 736</a>) ist der Jahresbericht der Stiftung Umwelt-Einsatz Schweiz. Die Stiftung plant, vermittelt und betreut in der ganzen Schweiz Gruppeneinsätze von freiwilligen Helfern – Jugendlichen und Erwachsenen – zum Schutz und zur Pflege der Natur. Der Jahresbericht umfasst viele Schwarzweiss-Aufnahmen und dokumentiert diverse Umwelteinsätze.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.recherche-portal.ch/" target="_blank" class="external-link-new-window" >&gt; www.recherche-portal.ch</a><br />Viel Vergnügen beim Schmökern!</p>]]></content:encoded>
			<category>Bibliothek</category>
			<category>News auf Startseite</category>
			
			<author>harsch@sozarch.uzh.ch</author>
			<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 16:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Turnen, Sport und Spiel ist Arbeit im Gewande jugendlicher Freude&quot;</title>
			<link>http://www.sozialarchiv.ch/fr/pages-speciales/actuel/nouvelles-en-detail/article/turnen-sport-und-spiel-ist-arbeit-im-gewande-jugendlicher-freude/</link>
			<description>Die Filme des Schweizerischen Arbeiter-Turn- und Sportverbandes SATUS
Der SATUS entstand 1922 aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Die Filme des Schweizerischen Arbeiter-Turn- und Sportverbandes SATUS</b></p>
<p class="bodytext">Der SATUS entstand 1922 aus der Fusion der Schweizerischen Arbeiterturner und dem Arbeitersportverband. Analog wie in anderen gesellschaftlichen, kulturellen und für die Freizeit bedeutenden Bereichen schuf die Arbeiterbewegung auch für die Körperertüchtigung ein eigenes Angebot, das auf grossen Zuspruch stiess. Der SATUS konnte zwar dem Eidgenössischen Turnverein, seinem bürgerlichen Widersacher, nie ganz das Wasser reichen, immerhin stieg aber die Mitgliederzahl bis zum Jahr 1930 schon auf 25'000 – damit gehörte der SATUS zusammen mit dem Arbeiterschützenbund und dem Arbeitertouringbund (Velo- und Motorradfahrer) zu den grossen Drei des Arbeitersports.<br />Schon 1923 beschloss der SATUS, das gesamtschweizerische Arbeiter-Turn- und Sportfest in Zürich filmisch festzuhalten. Für hiesige Verhältnisse sehr früh, kam doch die Arbeiterbewegung erst ein knappes Jahrzehnt später so richtig auf den Filmgeschmack. Dieser Film eröffnet einen Reigen von knapp zwei Dutzend Filmen, die der SATUS bis 1983 in Auftrag gab, selbst drehte oder erwarb.<br />Der Sportfestfilm von 1923 ist eines der ältesten filmischen Zeugnisse der schweizerischen Arbeiterbewegung. Und er zeigt eindrücklich die Differenzen zwischen bürgerlicher und proletarischer Sport- und Turnauffassung: hier sind die Frauen auch beim Kugelstossen und Barrenturnen mit von der Partie, die Bewegungsabläufe sind weitgehend befreit von militärischem Drill, die Kleidung knapp – auch für die Frauen. Viele Motive der späteren SATUS-Fest-Filme sind hier schon vorhanden und gehörten offenbar von Anfang an zum Festablauf: Fahnenübergabe und Begrüssungsreden, Festumzug und die spezielle Erwähnung ausländischer Delegationen. Mit der Entideologisierung des Turn- und Sportbetriebs lösen sich die Unterschiede zwischen den grossen Turnblöcken mehr und mehr auf. Spätestens ab den 1960er Jahren merkt man den Filmaufnahmen ihre Herkunft aus der Arbeiterbewegung nicht mehr an.<br />Der Bestand dokumentiert acht nationale Sport- und Turnfeste: Zürich (1923), Basel (1946 und 1983), Lausanne (1950), Winterthur (1954), Bern (1958), Luzern (1962) und Schaffhausen (1970). Ausserdem gibt es Aufnahmen eines Nationalturnertages, eines Kinderturntages, von Arbeiter-Skirennen und von der Schweizer Delegation an der Lingiade (turnerische Grossveranstaltung zu Ehren des Begründers des schwedischen Turnens: Pehr Henrik Lingin) in Stockholm 1949. Ebenfalls aus Schweden stammt eine weitere Perle des Bestandes, ein Propagandafilm für das Hausfrauenturnen aus der Nachkriegszeit.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.bild-video-ton.ch/archiv/images?Bilder.ssaBestand=F_9028%20Schweizerischer%20Arbeiterturn-%20und%20Sportverband%20%28SATUS%29%20[FILM]&amp;amp;from=0" target="_blank" class="external-link-new-window" >&gt; Datenbank Bild + Ton (F_9028): Filme des SATUS</a><br /><br />Weiteres Archivmaterial zum SATUS:<br />&gt; Datenbank Bild + Ton: <a href="http://www.bild-video-ton.ch/archiv/images?Bilder.ssaBestand=F_5046%20Schweizerischer%20Arbeiter%20Turn-%20und%20Sportverband%20%28SATUS%29&amp;amp;from=0" target="_blank" class="external-link-new-window" >F_5046: SATUS</a>; <a href="http://www.bild-video-ton.ch/archiv/images?Bilder.ssaBestand=F_5091%20Schweizerischer%20Arbeiter%20Turn-%20und%20Sportverband%20%28SATUS%29,%20Sektion%20Wiedikon&amp;amp;from=0" target="_blank" class="external-link-new-window" >F_5091: SATUS, Sektion Wiedikon</a><br />&gt; Archivfindmittel: <a href="http://www.findmittel.ch/Archive/archNeu/Ar468.html" target="_blank" class="external-link-new-window" >Ar 468: SATUS</a>; <a href="http://www.findmittel.ch/Archive/archNeu/Ar512.html" target="_blank" class="external-link-new-window" >Ar 512: SATUS, Sektion Wiedikon</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv</category>
			<category>News auf Startseite</category>
			
			<author>laenzlinger@sozarch.uzh.ch</author>
			<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 10:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mittwoch, 6. Februar 2013, 18 bis 19 Uhr: Öffentliche Führung</title>
			<link>http://www.sozialarchiv.ch/fr/pages-speciales/actuel/nouvelles-en-detail/article/mittwoch-6-februar-2013-18-bis-19-uhr-oeffentliche-fuehrung/</link>
			<description>Preziosen im Sozialarchiv
12'000 Regalmeter voller Kostbarkeiten materieller, ideeller,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Preziosen im Sozialarchiv</b></p>
<p class="bodytext">12'000 Regalmeter voller Kostbarkeiten materieller, ideeller, dokumentarischer und ästhetischer Art!</p>
<p class="bodytext">Zu sehen gibt es die Erstausgabe des &quot;Kapitals&quot; von Karl Marx, Autographen von Rosa Luxemburg, das Original des Friedensabkommens in der schweizerischen Maschinenindustrie, künstlerische Werke des ersten sozialdemokratischen Bundesrats und vieles mehr.<br />Lassen Sie sich überraschen!</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/user_upload/Sozialarchiv/Dokumente/PDFs/Führungen/sozarch_führungen12_preziosen.pdf" title="sozarch_führungen12_preziosen.pdf (95 KB)" target="_blank" >&gt; Flyer herunterladen</a> (PDF, 95 KB)</p>
<p class="bodytext">Die Teilnahme an den <a href="sozialarchiv/fuehrungen/oeffentliche-fuehrungen-201213/" class="internal-link" >öffentlichen Führungen</a> ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.<br />Alle Interessierten sind herzlich willkommen!</p>]]></content:encoded>
			<category>News auf Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 17:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bild + Ton: Hörvergnügen und Geschichtsstunde!</title>
			<link>http://www.sozialarchiv.ch/fr/pages-speciales/actuel/nouvelles-en-detail/article/bild-ton-hoervergnuegen-und-geschichtsstunde/</link>
			<description>Die Handvoll Interviews mit homosexuellen Männern, die Franco Battel realisiert hat, erweist sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Handvoll Interviews mit homosexuellen Männern, die Franco Battel realisiert hat, erweist sich als reichhaltige Quelle schwuler Alltagsgeschichte in der Schweiz. Die Männer – geboren in der Spanne zwischen den 1920er und 1940er Jahren – geben freimütig Auskunft über ihre Herkunft und ihre Beziehungen. Die Interviews orientieren sich an der Biografie der Männer und führen schlagartig vor Augen, welch gewaltige gesellschaftliche Veränderungen sich im letzten halben Jahrhundert ereignet haben!<br />Beispielhaft dafür kann die Beziehungsanbahnung sein, die – wenn sie nicht in den spärlich vorhandenen, gegen die heterosexuelle Gesellschaft hermetisch abgeriegelten Treffpunkten stattfand – oft wesentlich komplizierter ablief als heute, von der Gunst des Zufalls abhing oder von langen Durststrecken geprägt war. Angesprochen werden auch Themen wie Coming out, kulturelles und politisches Engagement, gesellschaftliche Diskriminierung und Repression sowie AIDS.<br /><br />Drei Interviews sind online verfügbar, die beiden anderen sind vorläufig aus personenschutzrechtlichen Gründen noch gesperrt.<br /><a href="http://www.bild-video-ton.ch/" target="_blank" class="external-link-new-window" >&gt; Datenbank Bild + Ton</a> (Signatur: Sozarch_F_1003)</p>
<p class="bodytext">Ergänzend zu diesem Bestand sei an die schon seit Längerem verfügbaren Interviews erinnert, die im Zusammenhang mit der Ausstellung &quot;Männergeschichten&quot; 1988 in Basel entstanden sind. Diese Interviews sind im Bibliotheksbestand des Sozialarchivs integriert und ausleihbar.<br /><a href="http://www.recherche-portal.ch/" target="_blank" class="external-link-new-window" >&gt; NEBIS-Katalog</a> (Signatur: CD 13)</p>]]></content:encoded>
			<category>News auf Startseite</category>
			<category>Archiv</category>
			
			<author>laenzlinger@sozarch.uzh.ch</author>
			<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 10:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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